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Nachlese der verschiedenen Kirchen- und Männerchorveranstaltungen





Chorausflug 30. August 2015

Durch Fritz Gertis Initiative, Planung und Führung kam nach 3 Jahre wieder einmal ein Ausflug zustande.
Wir danken sehr herzlich für diesen gelungenen Tag!


Wir werden auch nicht jünger und gaben es dieses Mal eher gemütlich. Am Programm stand das unglaublich reichhaltige Freilichtmuseum im steirischen Stübing, wo wir mittags auch ein kleinen Jause nahmen, samt steirischem Bier, selbstverständlich! Das Wetter war auch ganz ausgezeichnet und unsere Stimmung sowieso!
Am Nachmittage besißuchten wir den "grünen See", welcher sich mit ziemlichen Wassermangel präsentierte. Das hielt eine extrem sprotliche Mitsängerin jedoch nicht vom Bade im eiskalten Wasser ab. Einige Chormitglieder kamen vom Weg ab und mussten beinahe von sportlicheren Mitreisenden geborgen werden.

Der dann schon etwas lautere Abschluss fand bei unserer Herzerl Mitzi statt. Aufgrund des wunderbaren Wetters sogar im Freien. Eine Chordamen machten sich mit einem Herzerl beim Webmaster besonders beliebt!

Chorkonzert in der Barockkirche Heiligenkreuz

17. Mai 2015: Maiandacht mit Chorkonzert

Zu einer besonderen Maiandacht luden Pfarrer Johannes Schörgmayer und die Pfarrgemeinde Heiligenkreuz-Gutenbrunn am Sonntag, 17. Mai 2015, in die barocke Wallfahrtskirche ein: Aus Totzenbach-Kirchstetten umrahmten der Kirchenchor unter der Leitung von Prof. Burgi Gösswein und der Männerchor unter der Leitung von Michael Rollenitz (Neffe von Gösswein) die Maiandacht mit einem über einstündigen Chorkonzert. Der Kirchenorganist von Totzenbach, Peter Hoffmann, begleitete die Chöre, die besonders auch durch solistische Darbietungen das zahlreiche Publikum erfreuten. Pfarrer Johannes Schörgmayer bedankte sich am Ende des Konzerts bei den Chören und vor allem bei Josef Rackinger, der nicht nur durch Beharrlichkeit sondern auch durch viel persönlichem Einsatz die konzertante Maiandacht initiiert hatte. Im Anschluss lud die Pfarrgemeinde zur Agape auf den Kirchenvorplatz, die bei schönem Frühlingswetter gerne angenommen wurde.

Pfarrer Johannes Schörgmayer (Bildmitte) mit Chorleiterin Burgi Gösswein (rechts davon) und Initiator Josef Rackinger (links), nehmen den Applaus der zahlreichen Besucher entgegen, rechts hinten: Organist Peter Hoffmann, links hinten Chorleiter Michael Rollenitz
Text und Foto: Mag. Peter Nussbaumer

Trauriger Abschied

Karl Sauer war unser Kamerad im Kirchen- und im Männerchor für viele Jahrzehnte! Sein strahlender Tenor und seine absolute Stimmsicherheit war auch für Solostücke bei Hochzeiten und anderen Festen sehr gefragt. Viele Jahre leitete er auch den Chor bei Begräbnissen, wenn während der Woche nur eine kleinere Schar Zeit fand, den Verstorbenen das Geleit zu geben. Auch als Vorbeter kannten wir Karl viele Jahre.

Feiertagstradition

26. Dezember 2014. Schon seit vielen Jahren ist es Tradition dass der Totzenbacher Kirchenchor am 2. Feiertag - Weihnachten, Ostern Pfingsten - in der Kapelle des Clementinums ein Hochamt gestaltet. Herr Pfarrer Rathpoller hält diese Messe, er hat uns auch schon einige Male seine schönen Bilder über den hohen Norden gezeigt und interessate Geschichten erzählt. Auch das Gruppenfoto durch Leopold Wanderer ist dabei Tradition geworden.


Diamantenes Priesterjubiläum

Pfingssonntag, 8. Juni 2014

60 Jahre ist Prälat Dr. Walter Graf Priester!
Und schon seit 25 Jahren haben wir Totzenbacher die Ehre, ihn zu hohen Festtagen begrüßen zu dürfen! Eine genauere Beschreibung dieser Dienste findet man hier beim 50 jährigen Jubiläum.

Wir danken herzlich für die vielen Messen und die netten Worte an den Kirchenchor und wünschen weiterhin gute Gesundheit!


Johanna Habermeyer und Christine Schwab

erhielten aus der Hand von Prälat Dr. Walter Graf zum Kirchenpatrozinium am 1. November 2013, nach der Aufführung der "Kleinen Orgelsolomess" von Joseph Haydn für ihre langjährige treue Mitgliedschaft beim Kirchenchor eine Dankesurkunde vom Bischof.

Wir möchten uns auch an dieser Stelle herzlich bei Christine bedanken: Sie springt immer wieder ein, wenn bei Begräbnissen kein Chorleiter Zeit hat, singt sämtliche Alt - Soli, das auch außertourlich, wenn der Chor nichts zusammengebracht hat! Und überhaupt - die mustergültige Ordnung der Noten, das Vorbereiten der Mappen - ein außerordentlicher Zeiteinsatz! Für uns Sänger ist das dann sehr bequem, wenn wir unsere nummerierten Mappen bekommen und alle benötigten Notenblätter schon bestens vorbereitet finden!

Vielen Dank dafür!

Am 6. Jänner 2014 nach der "2. Deutschen Messe" von Theodor Grünberger (1756-1820) erhielten die beiden Damen vom Bischof den Hippolytorden, durch Pfarrer Emmerich Pfeiffer überreicht.

Chorausflug 2013

Am Samstag, 19. Oktober wurde aus dem Chorausflug ein Geschenk zu Pfarrer Emmerich Pfeiffer's 70. Geburtstag.

Erst besichtigten wir den geradezu überdimensionalen Linzer Dom, die größte Kirche Österreichs. Dann durften wir bei Herrn Pfarrer's Schwester Michaela, Oberin der Marienschwestern vom Karmel, nahe bei Dom, bei Kaffee und Mehlspeise Interessantes über diesen Orden hören.

Nach der anschließenden Messgestaltung in der Ordenskirche ging es zum Mittagessen ein kleines Stück zurück nach Niederösterreich - Ennsdorf, gerade einige 100m nach der Ennsbrücke und einstigen Demarkationslinie. Die alterhrwürdige Basilika und die Ausgrabungen aus der Römerzeit beeindruckten uns in Lauriacum / Lorch. Hier wirkte der Hl. Severin in der beginnenden Völkerwanderungszeit.

Die vierte Kirche war anschließend ein sehr moderner Bau, die Pfarrkirche von Persenbeug an der unser Herr Pfarrer einige Jahre gewirkt hatte. Zum Abendessen hatten wir dann nicht sehr weit, den Berg hinauf - vorbei an der denkwürdigen Stätte Hofamt Priel, wo 223 ungarische Juden in den allerletzten Kriegstagen ermordet wurden - nach Gottsdorf mit der wunderbaren Aussichts auf Donau, Schloss Persenbeug und Kraftwerk. Der "1000 Schilling Blick" - dieses Bild war früher auf der entsprechenden Banknote.

Danke dem Organisator Toni Gößwein unsd seinem Team!


Franz Rabel ist 90!

Am Sonntag, dem 6. Oktober 2013 durften wir dem Jubelpaar Rabel eine Messe singen, diamantene Hochzeit und 90. Geburtstag - das ist schon ein besonderes Fest!

Auch unser treues Männerchormitglied Karl Mandl (links vorne im Bild) feierte einen "Runden" - 70er!


„Sing ma mitanaund“

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Am 24. April waren wir zu Gast im Landespflegeheim in Wilhelmsburg. Mit den dortigen Chorleiterinnen und sangesfreudigen SeniorInnen sowie gekonnt vrogetragenen Mundartgedichten erlebten wir einen sehr gemütlichen Nachmittag! Wir kommen gerne einmal wieder - nicht nur wegen der opulenten Bewirtung!

(Mit Klick aufs Bild vergrößern!)


Ostersonntag / Ostermontag 2013

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In einer Passauer Sammlung von Messen wurde u.a. Missa II von Georg Kopp (1642) überliefert. Dieses Werk wurde ergänzt und herausgegeben vom St.Pöltner Domorganisten Johann Simon Kreuzpointner und wir durften diese Messe am Ostersonntag mit Prälat Dr. Graf feiern, am Montag dann in der Anstaltskapelle im Clementinum mit Pfarrer Rathpoller. An beiden Tagen war Johanna Gößwein die Sopransolistin, Peter Hoffmann an der Orgel - und, was dem Werk einen besonderen Glanz aufsetzte: 3 Posaunen mit Michael Frühbeiß und Jakob und Johannes Hölzl.

Dir. Christa Sehnal ist 70!

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Am 9. März lud uns Christa Sehnal zu ihrer Geburtstagsfeier - und wer sie ansieht, glaubt ihr diese Jahre nicht! Auch ist sie ungebremst agil und reiselustig - sogar Comuter und Internet sind absolut keine Fremdworte für sie! Wir wünschen noch viele gesunde und sonnigen Jahre!

Allerheiligen 1. November 2012

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Zum Kirchenpatrozinium wurde, wie bereits seit 21 Jahren, ein feierliches Hochamt von Prälat Dr. Walter Graf zelebriert. Der Kirchenchor führte die "Missa brevis in G" von W.A. Mozart auf und das Orchester war dabei ganz international besetzt: Barbara Hoffmann war extra aus Florenz gekommen, ihre Schwester Stefanie aus Linz und als Bassist hatte Rubén Sanches aus Lima / Peru seinen ersten Einsatz in Europa!
Nach der Messe überreichte Dr. Graf Frau Oberschulrat Christa Sehnal für 50 Jahre im Kirchenchor ein Anerkennungsdiplum vom Bischof. Unsere Chorleiterin Mag. Notburge Gößwein wurde ebenfalls geehrt - und zwar für 40 Jahre Chor, davon 30 Jahre Leitung! Wir wünschen den Damen alles Gute und uns noch viele Jahre unter dieser Dirigentschaft!

Chorausflug am 1. Juli 2012

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An einem sehr heissen 1. Juli hatte wir einen ganz besonderen Chorausflug:
Gleich 6 Geburtstags"kinder" luden uns ein, Gerti und Fritz Preyler hatten es wie immer ganz vorzüglich geplant.
In Wolfsbach, mitten im Mostviertel durften wir erst die Messe mit Charles Gounods Missa in C mitgestalten, anschliessend überrasche Organist Peter die Jubilare mit einem besonderen Ständchen. Pater Jacobus Tisch, aus Hochschaid bzw. Furth stammend, erzählte uns dann Interessates über seine überaus geschmackvoll restaurierte Kirche. Pater Jacobus hat auch Geschichte studiert, betreut 2 Pfarren und ist daneben noch Archivar im Stift Seitenstetten.

Nach dem Mittagessen im nahen Meilerberg besuchten wir noch das sehr nett gestaltete Keltendorf in Mitterkirchen
Den Abschluss bildete ein Heurigenbesuch, bei welchem dann auch Greti's Torte feierlich überreicht wurde.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung an diesem schönen Sonntag und wünschen alles Gute!


Foto Leopold Wanderer

Ostermontag 2012 im Clementinum

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Seit Jahren ist es Tradition, die Messe an den jeweils 2. Feiertagen in der Anstaltskapelle des Clementinums zu gestalten. Dieses Jahr war es uns ein ganz besondere Freude, mit dem nach seiner schweren Krankheit wiederhergestellten Pfarrer Walter Rathpoller feiern zu dürfen. Pfarrer Rathpoller hat uns schon drei Mal mit wunderschönen Dias von seinen zahlreichen Nordlandreisen einen interessanten Abend bereitet - dazu gab es dann auch kulinarische Kostproben vom Polarkreis. Am Ostermontag gab es nach der Missa brevis in C von Charles Gounod und dem ganz wunderbar von Felix Mendelssohn Bartholdy vertonten Psalm 100 "Jauchzet dem Herrn, alle Welt!" gab es wieder eine viel zu üppige Jause der Anstaltsleitung.

Foto Leopold Wanderer

Goldene Hochzeit von Gertrude und Franz Zwedorn

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Es war unserem Chor eine große Ehre, am Samstag, dem 31. März 2012 mit dem Jubelpaar Franz und Gertrude Zwedorn die goldenen Hochzeit zu feiern! Immerhin ist Gerti set 1956 (!) Mitglied im Sopran - und hat noch selten eine Probe pder Aufführung versäumt! Mit der feierlichen Missa brevis in C von Charles Gounod und einigen Liedern konnten wir uns bei der Gelegenheit für diese langjährige Treue bedanken und wir wünschen noch viele gesunde und zufriedene Jahre im Kreise der Familie.

Am Foto ministrieren Pfarrer Emmerich Pfeiffer die beiden Enkel Florian und Sandra und Nicole Poss.


Foto Hilde Gerber

Gertrude Ziegelwagner ist 60

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Am Samstag, dem 17. März 2012 feierten wir mit Traude Ziegelwagner ihren 60. Geburtstag. Der Festredner Peter Hoffmann überreichte zu diesem Anlass ein Zeugnis - selbstverständlich mit durchwegs ausgezeichneten Beurteilungen. Unsere Traude hat mit 5 Jahren Mitgliedschaft ihre Chordienst-Unterstufe mit Bravour geschafft, was natürlich hauptsächlich ihrem Humor und ihrem sonnigen Wesen zu verdanken ist. Peter wunderte sich auch, warum unsere Traude nicht durch noch mehr Lachfalten ausgezeichnet ist!

Wir wünschen uns noch viele gemeinsame Stunden mit Proben, Afführungen und sonstige Gelegeheiten in Gemeinschaft mit diesem wertvollen, nur mäßig tratschenden Chormitglied!


Musicalkonzert des Totzenbacher Kirchenchores


(zum Vergrößern Mauszeiger über Bild bzw. Klicken)
"Mutter Higgins" Elli Anzenberger
und "Eliza" Johanna Gößwein
Die feinen Damen beim Pferderennen
mit Peter Hoffmann als Mr. Higgins
Mit einem Couplet überraschte
Leo Rollenitz als Mr. Doolittle

Mutter und Tochter,
Christine Schwab
und Bernadette Bichler
Ein geradezu enthusiastisches Publikum stimulierte den Totzenbacher Kirchenchor zu Höchstleistungen beim Musicalkonzert am 3. und 4. März 2012 im Kirchstettner Gemeindehaus. Erstaunliche Talente in diesem fremden Metier konnten bei den zahlreichen Solisten entdeckt werden - aber auch der Chor meisterte die bekannten Songs aus My Fair Lady und Mamma Mia mit großem Können. Prof. Burgi und ihre Nichte Johanna Gößwein hatten das Meisterwerk geschafft, aus braven Chorsängern bunte und lebendige Darsteller zu machen. Die bewährt virtuose Klavierbegleitung von James Edinberg trug zum Erfolg ebenso bei, wie die aufwändigen Vorarbeiten mit der Bühne und besonders auch mit den vielen Kostümen. An beiden Tagen konnten im völlig ausverkauften Gemeindesaal den zahlreichen Zuschauern einige vergnügliche Stunden bereitet werden. Das Publikum dankte den vielen freiwillgen Mitarbeiter für ihren Einsatz durch unzählige Arbeitsstunden, Ideen und auch finanzielle Unterstützung mit tobendem Beifall und einer ausgezeichneten Kritik.
Sophie und Lisa, Bernadette Bichler
und Johanna Gößwein
Showtime mit dem entfesselten Trio
Christa Zidar, Christine Schwab und Grete Köstler
Tolle Stimmung bei der Zugabe: Elli Anzenberger,
Christa Zidar, Bernadette Bichler unfd Hermine Gruber


 

 

Allerheiligen 2011

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Hochamt zum Patrozinium in Totzenbach

Für unseren Kirchenchor eine Herausforderung: Mozart's Missa brevis in C, die "Spatzenmesse", besonders in Anwesenheit von Prälat Dr. Walter Graf! Aber ich denke, wir machten eine passabel Figur und auf der ErinnerungsCD Nr. 205 klingt das Ganze gar nicht so übel!

Eine große Überraschung waren die Ehrungen zu Beginn der Messe! Würstel mit Saft, bezahlt von der Gemeinde bildeten dann einen würdigen Abschluss!


Afrika!

Am 20. März 2011 veranstaltete das katholische Bildungswerk eine Familienmesse unter dem Motto "Afrika - auch du gehörst dazu". Der aus Nigeriea stammende Pfarrer von Obergrafendorf und Weinburg, Mag.Dr. Emeka Emeakaroha zelebrierte mit dem Kirchenchor und vielen jungen Familien die Sonnatgsmesse.

Unser Chor hatte sich natürlich entsprechend auf afrikanische Lieder und Spirituals eingestellt - sogar eine Djembe begleitete uns.

Foto Dr. Manfred Gerber


Ein trauriger Abschied!

Am 4. März 2011 hatten wir die traurige Pflicht, unsere Edeltraut Gößwein zu begraben. Ihre Verdienste als Volksschuldirektorin werden auf der Chronikseite gewürdigt, für unseren Chor war Edeltraut eine ganz besonders wichtige Person. Wir verdanken ihr heute viele wunderschöne Stunden, die sie uns als Sopransolistin, Regisseurin der legendären Kirchenchorkonzerte oder mit ihrem Cellospiel bereitet hat. Die Wertschätzung ihrer Person durch die Bevölkerung und offiziellen Stellen konnte man beim Begräbnis am 4. März feststellen, entsprechend gestalteten Kirchenchor, Schüler, viele Mitglieder des St. Pöltner Domchores, der Domkantorei und der Volksliedengruppe die Feier und nahmen würdig Abschied von einem ihrer aktivsten Mitglieder. Über 500 Personen gaben das festliche Geleit auf dem Totzenbacher Friedhof - gleich neben "ihrer" Schule.

Wir können nur herzlich Danke sagen!


Beim Hochamt zum Patrozinium unser Pfarrkirche, am Allerheiligentag 1. November 2010 führte unser Kirchenchor die schöne Messe in G Dur von Franz Schubert auf. Im Anschluss wurden 3 langjährig treue Mitglieder mit dem Hippolyt Orden ausgezeichnet: Theresia Maron, Annamaria Sartori und Maria Rollenitz.

Am Samstag, dem 12. Juni 2010 lud uns Greti Köstler zu ihrem 50er ein. Greti ist ein ganz wichtiger "guter Geist" in unserem Chor, Neben Ihrer Tätigkeit als Hauptkassierin ist sie eine über die Grenzen der Gemeinde hinaus berühmte Mehlspeisköchin und ihre Torten, Punschkrapferl und Schaumrollen-Miniaturen sind Legende. Immer erfreut sie uns mit ihrer guter Laune, was auch manchmal bei der Probe ein wenig zu Unruhe führen kann. Wir wünschen uns, dass Greti gesund, munter und uns treu bleibt!



Sonntag, 1. November 2009 (Allerheiligen): Prälat Dr. Walter Graf, Totzenbacher Kirchenchor und Streicherorchester feierten das Hochamt zum Patrozinium der Kirche Joseph Haydn, Missa brevis in B-Dur ("kleine Orgelsolomesse").

Bei diesem Anlass wurde auch das neue Orgel-Positiv feierlich in Betrieb genommen. Wir Totzenbacher wurden wieder einmal von Dr. Graf ausgezeichnet. Schon im Jahre 2004 feierte er mit uns sein Priesterjubiläum und jetzt stellte er uns sein privates Orgelpositiv zur Verfügung! Dieses wunderbare Instrument passt sehr gut neben den rechten Bürgerstuhl in den Altarraum der Kirche und wird uns sicher bei vielen Anlässen eine wertvolle Hilfe sein. Bisher haben wir uns bei vielen Aufführungen, wo uns der Orgelchor zu klein wurde, mit einer elektronischen Orgel behelfen müssen. Übrigens wurde diese samt Verstärker und Lautsprecher von unserem verdienten Organisten Dr. Peter Hoffmann angeschafft und finanziert! Selbst der Transport zu auswärtigen Messen in Kirchstetten oder im Clementinum, sowie Auf- und Abbau wird von ihm und seiner Gattin besorgt!

Wir möchten uns heute an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei den beiden Herren für diese Wertschätzung und Dienste am Totzenbacher Chor bedanken.



? Herta und Walter Sonnenschein,
80 und 85 Jahre

im Kreise der Kinder und Enkel samt kleiner Urenkelin.
2009 kamen wir fast nicht aus dem Feiern - allerdings, einen verspäteten 85er (Walter beging ihn schon im Jänner) und einen 80er eines aktiven Chorehepaares - das ist natürlich etwas Besonderes! Durch glückliche Umstände nach Senning verschlagen, sind beide seit 1986 besonders eifrige und zuverlässige Mitglieder in unserem Chor. Aber damit nicht genug, auch das Notenarchiv wurde vor etlichen Jahren in Ordnung gebracht und wir verdanken dem Paar besonders schöne gemeinsame Auftritte mit anderen Chören sowie Reisen nach Stuttgart-Leinfelden und Bayern. Auch im Männerchor ist Walter der Doyen und er sorgt sogar in der kälteren Jahreszeit fürs Einheizen vor den Proben - wobei er natürlich an eine in nächster Nähe wohnende Enkelin delegiert.

Wir freuen uns auf weiter gemeinsame Jahre und wünschen alles Gute!



Waltraut Dangl, 60
Am Samstag, dem 10. Oktober 2009 waren wir schon wieder Gast bei einer Feier! Waltraut Dangl lud zu ihrem 60er - den man ihr bei weitem nicht ansieht. Waltraut war schon in den 70ern Mitglied bei uns im Chor, nachdem sie als junges Mädchen in Altlengbach ihre entsprechende Vorbildung erhalten hatte. Zuverlässig und pünktlich ist sie nun nach der Babypause seit 1986 dabei und eine wichtige Stütze im Alt. Nicht verschwiegen sein soll auch, dass sie für uns im Winter den Weg 2 x auf sich nimmt und vorher in das Probenlokal einheizen geht!

Herzlichen Dank dafür und wir wünschen uns Waltraut noch viele Jahre als Chorkollegin bei uns!

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? Franz, wir brauchen Dich noch!
Franz Rabel lud uns am Samstag, dem 26. September 2009 zu einer Abschiedsfeier ein, und wollte damit sein 73 jährige Karriere beim Chor beenden! 1936, Schon im Alter von 13 Jahren wurde er als Geiger "in den Dienst gestellt"! Den Höhepunkt seiner Karriere erreichre er 1982 als "Obmann", wo er die damals noch sehr junge, neue Chorleitering Burgi unterstützte.

Franz war und ist begeisterter Sänger - außer es handelt sich um englischsprachige Literatur. Wienerlieder und Klassiker seiner Jugend sind ihm besonders vie wert und er trug auch immer wieder gerne seine "Schmankern" vor. Der Böhmische Weltkrieg - oder "Heut' versauf ich meiner Alten ihr Wirtschaftsgel" und viele andere Moritaten von ihm vorgetragen, werden wir nicht vergessen!

Peter Hoffmann hielt in launigen Worten die Laudatio und ernannte ihn zum Eherenobmann auf Lebenszeit. Auch Alterskollege Walter Sonnenschein bedankte sich bei seinem Bass Mitsänger und zuweoilen auch Lehrmeister - besonders für seine Hilfsdienste als Dolmetsch deutsch-deutsch, Walter konnte mit seinem Schlesisch-Schwäbische mutiertem Ohr oft unsere Texte nicht verstehen. Dafür half er Franz und anderen, heute bereits Emeritierten mit der Transskription englischer Texte in eine Art von Lautschrift. Wir verdanken Franz auch kalligarpghische Dienste, er hat immer wie gestochen unsere Billets und Chormappen beschriftet. Diese Kunst wird nach ihm nun wohl der Computer wahrnehmen müssen.

Wir wünschen Franz alles Gute und viel Gesundheit, und uns, dass er doch noch oft bei uns mitfeiert!



Alles Gute!

 

  Am 19. September 2009 lud uns Hermine Gruber zur Feier ihres 60. Geburtstag. Sie ist eine der Neuen im Chor, hatte aber schon in Krems bei einem Gesangsverein mitgewirkt. Peter Hoffmann führte die Laudatio in Form eines TV Interviews durch und wir erfuhren dabei maches launige Detail - zumal wir als Geburtstagslied die "Launige Forelle" in Schubert-, Mozart- und Beethovenmainer dargebracht hatten. Nach dem reichhaltigen Buffet packte Sepp Zidar wieder einige seiner Geschichten aus, eine besondere aus dem Drogeriemarkt brachte dabei die Damen vom Sopran außer Rand und Band! Wir wünschen unserer Fuchsberger Mitsängerin noch viele schöne Stunden mit dem Chor!

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? Der Kirchenchor auf Ö1

Wieder eine besondere Auszeichnung für unseren Kirchenchor! Am 6. Juli 2009 mussten wir noch schnell vor den Sommerferien eine besondere Probe abhalten: Der ORF gestaltete in seiner Ö1 Sendereihe "Radiokolleg" einen 4 teiligen Beitrag über österreichische Kirchenchöre und als Vertreter eines kleinen Landkirchenchores wurde Totzenbach ausgewählt! Martin Gross machte Aufnahmen und Interviews und war auch so nett, uns eine Aufzeichnung zukommen zu lassen - ich war zum Sendezeitpunkt auf Urlaub und konnte diese sehr gut gemachte und wertvolle Sendung erst auf dieser Aufnahme hören. Wir kamen bei der Sendung sehr ausführlich zu Wort und Gesang und müssen neben den besten österreichischen Ensembles für Kirchenmusik bestehen!

Ich finde auch den Text, mit dem Ö1 diese Sendung ankündigte, sehr lesenswert (siehe nebenstehenden CD Cover).



Chorbesuch


Der Kirchenchor von Autal (bei Graz) hat uns besucht. Nach einem bunten Abend am Samstag dem 27. Juni 2009 mit unserem Totzenbacher Chor, wo unsere Gäste eindrucksvolle Talentproben als Solisten und Schauspieler gaben, hatten wir mit der gemeinsamen Aufführung von Joseph Haydn's Missa brevis in F am Sonntagmorgen ein wunderschönes Erlebnis. Der Autaler Chor war auch unser Gastgeber beim Chorausflug im letzten Jahr und wir treffen uns immer wieder bei einer Mariazeller Wallfahrt.
Herzlichen Dank den beiden Chorleiter - Schwestern Bernadette Müller und Burgi Gößwein!
Zumindet vorübergehen gibts auch die Aufzeichnung der Sonntagsmesse als MP3


Eine stürmische Feier

- in jeder Hinsicht - fand in Paltram am 6. Juni 2009 statt. Unser Multitalent Dr. Peter Heinz Hoffmann lud zu seinem 70er! Bei der Aktivität, welcher der Jubilar an den Tag legt käme man sicher nicht auf die Idee, dass dieses Wiegenfest zu feiern ist, seine Lebenserfahrung und Vielseitigkeit sind sehr gefragt - ob bei seiner Managementberatungsfirma evolta oder bei dörflichen Angelegenheiten, er steht immer zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.

Wir freuen uns sehr, dass er den Kirchenchor als seine emotionelle Heimat bezeichnet und danken herzlich für die vielfältigen und aufreibenden Einsätze bei unseren verschiedenen Darbietungen, wo er als Schauspieler, Tenorsolist, Klavierbegleiter und Moderator im Einsatz ist. Sehr oft übernimmt er auch die Rolle des Organisten und das dafür im zustehende Honorar wird dem Kirchenchor für Notenankauf gespendet. Im Männerchor ist ihm neben der höchsten Stimmlage auch die Funktion des "stellvertretenden Musikdirektors" eigen, in der er immer wieder verhinderte Chorleiter vertritt. Nicht verschwiegen werden darf auch der inzwischen zur Tradition gewordenen Seniorenrat in seinem Hause, wo die Sangesbrüder aufs Beste mit Speis und Trank versorgt werden, und wo auch wesentliche soziale Projekte nicht unerheblich unterstützt werden.

Dass sich die Familie Hoffmann vor etwa 25 Jahren hier angesiedelt hat, ist für uns ein großer Gewinn und auch ein sehr positives Musterbeispiel für eine gelungene Integration in die Dorfgemeinschaft. Wir wünschen Peter noch viele Jahre bei guter Gesundheit und in nicht uneigennütziger Weise - es möge ihm unsere Gemeinschaft weiterhin Spaß machen!


Wir gratulieren herzlich!

Genau am Ostersonntag, dem 12. April 2009 feierte unsere Volksschuldirektorin Edeltraut Gösswein ihren 50. Geburtstag! Die Abordnung der Gemeinde unter Bgm. Johann Dill überreichte aus diesem Anlass die goldenen Ehrennadel der Marktgemeinde Kirchstetten.
Traute Gösswein macht nicht nur ihren Job zur vollsten Zufriedenheit der Lehrerkollegen, Eltern und Schüler, sie hatte auch eine große Mehrarbeit durch den Schulumbau zu bewältigen und ihre bildnerisch künstlerischen Fähigkeiten können wir beim Schuleingang bewundern. Damit ist ihr Talent aber bei Weitem nicht erschöpft! Wir kennen sie als Sopransolistin, ob in Totzenbach, beim St.Pöltner Domchor oder bei der Volksliedgruppe, auch bei der Domkantorei, einem außerordentlich niveauvollen Chor war sie viele Jahre die Stütze. Ihre Gesangskunst und langjährige Freundschaft mit der zeitgenössischen Komponistin Martha Schwediauer-Southwick führte sogar dazu, dass ihr ein Werk gewidmet wurde und ihr Name damit in die Annalen der Gesangskunst eingegangen ist. Was für uns besonders wertvoll ist, ist ihr Engagement beim Kirchenchor und da nicht nur mit ihren schönen Soli, sondern ganz besonders durch ihre Ideen und Regiearbeit bei den Chorveranstaltungen wie dem Operettenkonzert oder dem heurigen Faschingsauftritt. Nebenbei ist sie Musikerin mit Flöte, Akkordeon, Cello und neuerdings auch auf der Orgel! Klar gab es auf der Geburtstagsfeier entsprechende Darbietungen, Sepp Zidar und Martin Gößwein's Gesangslehrstück wird uns sicherlich in Erinnerung bleiben. Und natürlich auch das nebenstehende Tortenkunstwerk von Grete Köstler! Wir wünschen gute Gesundheit und noch viel Freude am Beruf und den künstlerischen Betätigungen, die auch uns große Freude machen!


Fotos: Robert Maleschek
"ich wollt ich wär ein Huhn" - Florian Schwab,
Martin und Bernhard Gößwein

Faschingskonzert 2009

Eine eindrucksvolle Talentprobe junger NachwuchssängerInnen konnten am Valentinstag 2009, dem 14. Februar und dann noch einmal am Sonntag nachmittag insgesamt etwa 250 Gäste bei einem bunten Faschingsprogramm bewundern.

Das von Sepp Zidar virtuos präsentierte Programm bot im ersten Teil launische Lieder und Geschichten, im zweiten Teil wurde es dann "tierisch" und besonders die jungen Herren zeigten viel Humor und stellten gekonnt scharrende und gackernde Hühner und anderes Getier dar. Eine geglückte Symbiose ist auch die durch Grete Köstler hergestellte Verbindung mit dem Gratulierverein, welcher für die Versorgung in der Pause und nach der Veranstaltung verantwortlich war.

Idee, Intendanz, Regie und Choreographie stammen, wie schon beim Operettenkonzert vor 2 Jahren, wieder von Dir. Edeltraut Gösswein, die musikalische Leitung hatte selbstverständlich ihre Schwester Mag. Notburga Gößwein.

Wir bedanken uns herzlich für diese vergnüglichen Stunden und wünschen dem Chor und seinen Initiatoren viel Freude mit den jungen Talenten und uns, dass wir auch immer wieder neben den schönen Hochämtern solch launige Veranstaltungen genießen dürfen.


Am 1. Oktober 2008 beging Rudolf Schwab seinen 50. Geburtstag und natürlich feierte eine große Schar Freunde und Verwandte mit ihm. Auch der Gratulierverein ist selbstverständlich seiner edlen Aufgabe gerecht geworden.

Rudi ist seit etwa 2 Jahren im Kirchenchor und auch im Männerchor tätig. Seine sonstige Freizeitgestaltung ist das Malen, Kostproben seines Könnens konnte man schon öfter auf diversen Ausstellungen bewundern. Es erhebt sich nun die Frage: Ist er ein singender Maler oder ein malender Sänger - sozusagen ein Nachfahre des Arik Brauer? Aber da er von beidem nicht leben kann, sorgt er als Landesbeamter für sichere Beleuchtung und Ampelanlagen auf unseren Straßen! Danke dafür!

Dass Rudi in Schwung bleibt, dafür sorgt schon seine Christl und die 3 Kinder.

Nebenstehend eine Erinnerung
an sein Mitwirken beim Operettenkonzert
- gewidmet vom Männerchor.


Jubiläen zum Erntedank

Christine Schwab, Dr. Josef Zidar und Johanna Habermeyer erhielten am 21. September 2008 Urkunden vom Bischof über 25, 30 und 25 Jahre Mitwirken im Kirchenchor. Wir wollen ebenfalls herzlich gratulieren und wünschen den Geehrten noch viele Jahre Freude am Musizieren!

Danke für das Foto von Fam. Dr. Gerber


Operettenkonzert

Mit professioneller Hilfe durch James Edinberg (Klavier), Edeltraut Gößwein (Idee, Ausstattung und Regie) und Burgi Gößwein (musikalische Leitung) wagten wir uns an eine Operettenkonzert - und hatten damit durchschlagenden Erfolg! Bekannte Melodien aus dem Vogelhändler, der Czardasfürstin und der Fledermaus, gekonnt moderiert von Josef Zidar und Peter Hoffmann begeisterten den vollen Gemeindesaal am 7. und 8. Juli 2007. Der NÖN Zeitungsbericht kann hier nachgelesen werden.


Goldenen Hochzeit
Karl und Anna Sauer

Seit Menschengedenken ist Karl Sauer führender Tenor, sowohl im Kirchen- als auch im Männerchor! Nachdem seine Gesundheit und auch die seiner Frau in letzter Zeit nicht die Beste war, zitterten wir schon, ob wir mit dem Jubelpaar gemeinsam das seltene Fest der Goldenen Hochzeit feiern dürfen. Gottseidank ging es den beiden jetzt besser und so konnte wir am Pfingstmontag, dem 28. Mai 2007 die Jubilare mit der Jugendmesse feiern. Wir wünschen noch alles Gute viel Gesundheit!


Faschingsamstag, 17. Februar 2007
Elfi Grasl feiert mit uns den 60er!

Elfi Grasl singt seit 20 Jahren im Alt und hat kürzlich ihre aktive Zeit im Beruf beendet. Ihre ruhige, immer heitere Art ist neben Ihrer Zuverlässigkeit sehr geschätzt. Die Geburtstagsfeier war eine ausgesprochen lustige Angelegenheit, besonders als sie unser "Amts-Chorarzt" Sepp Zidar (rechts im Bild) auf ihre Pensionsfähigkeit untersuchte! Minutenlang konnte er keinen Befund abgeben - es war zum zu laut und schrill, um sein eigenens Wort verstehen zu können. Endergebnis ist: Elfi ist bestens "im Schuss", um noch viele Jahre mitzusingen!
Und genau das wünschen wir Ihr, alles Gute und Gesundheit!


Eleonore Anzenberger wurde 50!

Man glaubt es kaum, aber auch die Chordamen werden älter! Unsere Elli, seit 10 Jahren eine der treuesten Sängerinnen im Alt lud uns zur Feier am 8. September 2006. In ihrem bescheidenen Wesen wünschte sie sich ein Geburtstagslied welches der Resi Maron so gut gefällt, weil diese nimmt sie zu den Proben im Auto mit, und so soll diese auch eine Freude haben! Und als Geschenk wünschte sie sich - CDs vom Kirchenchor! So bescheiden im Hintergrund hatte es unser Festredner bei der Laudatio natürlich schwer. Aber Peter Hoffmann hatte die Idee: Er griff kurzerhand zum Mikrofon und interviewte die "Jubilarin". Ihre lustige und erfrischende Art stahl dem Radiojournalisten sogleich die Show - und die große Schar der Gratulanten amüsierte sich köstlich an diesem Live-Programm, welches leider nicht aufgezeichnet wurde! Das selbe Publikum delektierte sich anschließend auch am Buffett, welches bei bestem Willen nicht zu bezwingen war und von dem gut die Hälfte übrig blieb.
Wir wünschen Elli alles Gute und uns noch viele Jahre mit ihr im Chor!


Chorausflug 2006
Messfeier in Maissau
Unter der bewährten Organisation von Fam. Preyler ging es auch 2006 wieder in die Ferne. Selbstverständlich mit Peter & Elfi Gruber, wir sind von deren Fahrkomfort und Service bereits so verwöhnt, dass wir anders gar nicht mehr fahren wollen! Am Sonntag, dem 27. August fuhren wir in der Früh nach Maissau und feierten dort die Messe. Nachher gabs Brot und Wein am Kirchenplatz, wo sich auch das gewaltige Schloß befindet. Mitglieder des ortsansässigen Kirchenchores fragten uns, wie wir das machen um auch so junge Sänger dabei zu haben. "Eigene Aufzucht!" war meine etas vorlaute Antwort - welche aber zum grossen Teil sogar stimmt.
Nur wenige Kilometer weiter fuhren wir dann zur Amethystwelt, einer in Europa einmaligen geologischen Absonderlichkeit einer Kilometer mächtigen Ader dieses Halbedelsteins. Was ich nicht wußte: Amethyst ist chemisch gesehen - Quarz, also Bergkristall, nur die blau-violette Färbung stammt von Störungen des Kristallgitters durch die im Waldviertel allgegenwärtige atomare Strahlung! Der granitene Untergrund und auch die Seehöhe bringen dort eine natürlich Umgebunsstrahlung zustande, die anderswärtig bereits als höchst ungesund bezeichnet werden würde. Im Waldviertel gibt es aber deswegen keine höhere Krebsrate - höchstens härtere Dickschädel!
Nach dem Mittagessen ging es dann nach Eggenburg, dort hatten wir das Krahuletz-Museum, eine Motorradsammlung und einen Stadtrundgang zur Auswahl. Dass es auch diesmal bei Heurigen endete, kann leicht erraten werden!
Wie wir es gewohnt sind, klappte alles bestens und mit diesem Team fahren wir nächstens gerne wieder fort!

Hochzeit Maria+Clemens Schlömicher Hochzeit

Die allerbesten Wünsche für die Zukunft!
Am Pfingstsamstag, dem 3. Juni 2006 gaben sich Maria und Clemens Schlömicher in der Paudorfer Pfarrkirche das Ja-Wort. Pater Udo Fischer nahm in seiner Festansprache natürlich auch auf die vielfachen historischen Verbindungen zwischen Totzenbach und Göttweig bezug. Abt Ulrich "der Totzenbeck", wahrscheinlich der Onkel des Totzenbacher Pfarrgründers Hans, regierte von 1340 bis 1360 und stiftete dem Klostergründer Altmann eine ewige Messe durch Verpfänden der Einnahmen eines ganzen Gutes. Die neue Paudorfer Kirche ist auch diesem heiligen Altmann geweiht.

Der Totzenbacher Kirchenchor untermalte diese wunderschöne Feier mit Beethoven's "Ehre Gottes aus der Natur", der G-Dur Missa brevis von W.A. Mozart (KV140), dem Schubert - Ave Maria und J.S. Bachs' Air.

Maria Schlömicher war von 2002 bis 2008 Pflegedienstleiterin und hat die letzten Tage des alten Hauses noch mitgemacht. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen im Hause Clementinum!


Die Christtagsmesse 2005 feierte in liebgewordender Tradition wieder Dr. Walter Graf mit uns. Anschließend galt es, lang gedienten Mitglieder zu ehren:
Maria Rollenitz, Annemarie Sartori, Theresia Maron: 25 Jahre - die Zeit vor und während der Babypause wurden bei unsere Vizebürgermeisterin nicht mitgerechnet! Christ Zidar erhielt eine bischöfliche Auszeuichnung und Karl Sauer wurde für 50 Jahre bei Chor geehrt.

Adventkonzert im Schloss Totzenbach


Am 18. Dezember fand ein Adventkonzert von Kirchenchor, Männerchor und Instrumentalgruppen zum ersten Mal im Schloss Totzenbach statt. Die neuen Besitzer, Familie Mag. Berger hatten den Hof in ein stimmungsvolles Lichtermeer verwandelt und auch das Wetter hatte Totzenbach vorweihnachtlich angezuckert. Nachdem in der Eingangshalle nicht genug Platz für alle interessiert war, wurde die Veranstaltung auch in den Hof und in den Schlosskeller übertragen. Dort hatte der Verein der Freunde Totzenbachs einen Punsch- und Brötchenstand aufgebaut und die Familie Preyler eine Verkausfausstellung von wunderschönen Ikonen einer rumänischen Künstlerin.
Dieses, auch auf eine CD aufgenommene Konzert wurde von den Zuhöreren sehr gelobt. Wir danken Fam. Berger für die Gastfreundschaft und das wunderbar geschmückte Schloss und kommen gern wieder!


Karl Sauer
Der 75 jährige feierte seinen Geburtstag im Herbst 2005 mit Kirchen- und Männerchor stilvoll beim Mostheurigen Hössinger in Unterwolfsbach. Karl Sauer ist seit seiner frühen Jugend Tenor im Kirchenchor, er verwaltete auch die Kasse dieser Institution jahrzehntelang gewissenhaft. Sogar dirigieren musste er, bei Begräbnissen waren die "offiziellen" Dirigenten und Chorlleiter meist dienstlich verhindert und so musste er auch dieses Amt seit 1982 übernehmen.
Wir wünschen dem Jubilar noch viele Jahre bei guter Gesundheit!

6 Störche am Kirchendach

begrüßten spätabends die Heimkehrer vom diesjährigen Kirchenchorausflug. Schon zeitig in der Früh brachen am Sonntag dem 28. August 2005 Mitglieder, Familienangehörige und Freunde des Totzenbacher Kirchenchores auf. Im Mostviertler Marienwallfahrtsort Krenstetten wurde die Messe gesungen, dann gings wenige Kilometer weiter ins Stift Seitensteten. Ein temperamentvoller Pater führte durch Stift und die Ausstellung "Arbeit und Feste", wo mit vielen interessanten Exponaten bäuerliches Arbeitsjahr und die Feste und Feiertage verdeutlicht wurden. Die nächste Station war ein völlig einsam gelegenes Gasthaus mit guter Küche und ansehnlicher Privatsammlung. Zahllose Gebrauchsgegenstände von Aschenbecher bis Zimmerklo konnten wir dort bewundern. Nach der Mittagspause war wieder Kultur und Bildung an der Reihe, die Ausstellung "Österreich ist frei" auf der Schallaburg versetzte uns zurück in die jüngere Vergangenheit, vieles haben wir schon erlebt - viele Details der unheilvollen Zeit vor 1945 wurden wieder in Erinnerung gebracht oder sind überhaupt erst bewusst geworden. Abschluss fand dieser schöne Sonntag bei einem Heurigen in Inzersdorf - bevor uns dann die erwähnten Störche in Totzenbach begrüßten. Ob das ein gutes Zeichen für Nachwuchssänger im Chor ist? Jedenfalls danken wir ganz herzlich Gertrud und Fritz Preyler für die Organisation und Elfi und Peter Gruber für den bequemen und sicheren Transport!


Silberhochzeit

am Sonntag, dem 26.Juni feierten im Pfarrverband 15 Paare die Silberne. Die vereinigten Chöre sorgten für den würdigen Rahmen. 3 Totzenbacher Paare mit Chor und Verwandtschaft begingen diesen Tag anschließend in Totzenbach.


Mendelssohn-Bartholdy im Clementinum

am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2005, gestaltete der Totzenbacher Kirchenchor die Messe in der Kapelle des Clementinums. Der neue Anstaltspfarrer Monsignore Walter Rathpoller zeigte sich vom Können und Einsatz des Chores sehr angetan, leider hatte er noch weitere Verpflichtungen an diesem Tag und so musste er die anschließende Jause bald verlassen. Auch Pflegedienstleiterin Maria Prantner wohnte der Feiertagsmesse bei, welche diesmal ausschließlich mit der wunderschönen Musik des lange Zeit verfämten Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy gestaltet wurde.

Kulturreise nach Rumänien


Von 21. bis 28. August 2004 bereiste eine Gruppe des Totzenbacher Kirchenchores Rumänien. Getrud Preyler war die treibende Kraft, sie wollte ihre langjährigen, sehr positiven Erfahrungen in diesem Land beim Überbringen diverser Hilfslieferungen den Chorkollegen - und umgekehrt, auch ihren rumänischen Fraunden "Ihren" Chor zeigen. Die Familie Gruber stellte Fahrer und Bordpersonal - insgesamt war es eine sehr interessante, komfortable und auch gesellige Reise für die wir den Organisatoren, nicht zuletzt aber dem hervorragenden einheimischen Führer Erwin Josef Ţigla herzlich danken wollen. Einen ausführlichen Bericht mit ein paar Bildern und weiterführenden Links gibt es unter http://members.a1.net/lroll/romania/romania.htm.

Ein besonderes Jubiläum


Am Sonntag, dem 4. Juli 2004 waren es auf den Tag genau 50 Jahre, dass Prälat Dr. Walter Graf seine Primiz gefeiert hat.

Der Jubilar hat nun gerade die Totzenbacher Pfarre auserkoren, um mit uns dieses Jubiläum zu feiern. Wie es dazu kam, muss genauer erklärt werden. Dr. Graf war viele Jahre Domkapellmeister in St. Pölten und verantwortlich für die Kirchenmusik in der gesamten Diözese. Er gründete in den 80er Jahren auch das Konservatorium für Kirchenmusik, das inzwischen einigen unserer Kirchenchormitglieder zu großem Können verholfen hat. Die ganze Geschichte begann - wie fast alles musikalische, Totzenbach betreffend - mit der Familie Gößwein. Vor vielen Jahren gab es in Eichgraben den sehr aktiven und anspruchsvollen Chorleiter Reingruber, und dieser hatte - auch damals schon - Mangel an Männerstimmen. Irgendwie wurde er auf Anton Gößwein (sen.) aufmerksam und so wirkte dieser einige Jahre bei den Aufführungen in Eichgraben mit. Natürlich wuchsen in diese Beziehung mit der Zeit auch die Nachkommen dieser musikalischen Keimzelle, und für die Jugend war da der St.Pöltner Domchor eine neue Herausforderung. So gingen alle 8 Geschwister durch diese hohe Schule und auch heute sind neben zwei Sängerinnen aus dieser Generation auch schon etliche aus der nächsten dabei.

Selbstverständlich befruchtete diese Zusammenarbeit mit Dr. Graf auch den Totzenbacher Kirchenchor indem Qualität und Ansprüche stiegen. Ein Problem war jedoch, dass es zu hohen Feiertagen immer wieder Terminkollisionen zwischen St.Pölten und Totzenbach gab. Das St.Pöltner Hochamt begann um 10 Uhr und in Totzenbach war das bedingt durch den Pfarrverband auch häufig um 9 Uhr 30. So kam es etwa 1989 zum ersten Mal dazu, dass Dr. Graf selbst in die Bresche sprang und in Totzenbach das Hochamt bereits um 8 Uhr zelebrierte, um dann um 10 auch in St.Pölten die Sänger zur Verfügung zu haben.

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, welchen Stress das damals bei unseren Chorproben auslöste, als es hieß, Dr. Graf würde persönlich kommen! Dieses Einspringen wurde dann Tradition und hat sicher auch zur Qualitätssteigerung in Totzenbach beigetragen.

Der Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war dann sicher die Festmesse am 4. Juli! Selbstverständlich sind wir uns der Ehre bewusst, die uns Dr. Graf mit der Wahl von Totzenbach für seine große Feier erwiesen hat! Ich glaube, wir haben uns durchaus dieser Herausforderung fähig gezeigt, als dann die wunderschöne "Missa brevis in G" von Franz Schubert aufgeführt wurde. Im Laufe des Aufbauarbeit durch unsere Chorleiterin Burgi sind wir heute sogar in der glücklichen Lage, die Instrumentalisten selbst stellen zu können - bei dieser Messe wurde das Orchester allerdings durch 4 ausgezeichnete Musiker verstärkt, welche alle auch persönliche Beziehungen zum Jubilar haben.

Schon Tags zuvor hatten die Totzenbacher Chorleute dieses besondere Fest durch Aufstellen des traditionellen Schwibbogens gewürdigt und prächtiges Wetter begleitete die anschließende Agape.

Die Zusammenarbeit mit Dr. Graf ist ein schönes Beispiel für gegenseitiges Befruchten und Freude bereiten. Er hat uns in der Vergangenheit mindestens ebensoviel gegeben, als er selbst durch ausgezeichnetes Sängermaterial erhalten hat. Durch diese Feier in Totzenbach hat er unseren Chor und die Pfarre aber ganz besonders geehrt und wir können uns in egoistischer Weise nur wünschen, dass diese Freundschaft und Verbundenheit noch viele Jahre andauern möge!

Dazu wünschen wir Dr. Graf gute Gesundheit und möchten uns hier für alle seine Dienste an der Gemeinschaft ganz herzlich bedanken.


"Muatta Anna" ist 80!


9. Jänner 2004. Noch sehr rüstig und pflichtbewußt bei jeder Chorprobe - das ist Anna Böswarth! Sie trat 1951 dem Ollersbacher Chor bei und wechselte 1956 zu unserem Kirchenchor. So kann sie auf eine inzwischen 52-jährige "Karriere" als Sängerin hinweisen. Sicher hat auch dieses ständige Training ihre geistige Wendigkeit zu erhalten geholfen und auch heute noch ist sie dem Einstudieren neuer Lieder und Messen sehr aufgeschlossen - wenn es sich nicht gerade um moderne Musik oder fremde Sprachen handelt. Latein gilt da aber selbsverständlich als "Muttersprache". Wir wünschen Frau Böswarth noch viele Jahre Gesundheit und Freude in unserer Gemeinschaft - wir wollen ihren hellen Sopran nicht missen! Wie Toni Gößwein bei der Gratulation sagte: Er glaube zu wissen dass 52 Jahre noch zu wenig sein, er habe gehört, dass das Pensionsalter inzwischen auf 65 Jahre erhöht wurde!...

Kirchenkonzert


Am 22. November 2003 gab die Trachtenmusikkapelle Kirchstetten im Anschluß an die Vorabendmesse in der Totzenbacher Pfarrkirche das Abschlußkonzert zu ihrem 30. Jubiläumsjahr. Es ist sicher kein Zufall, dass dieser Termin genau mit dem St.Cäcilientag zusammenfiel, die heilige Cäcilia gilt ja als die Patronin der Kirchenmusik.
Auf dem Programm standen neben geistlichen Werken auch sehr viel modernes und die zahlreichen Zuhörer konnten an diesem Spätherbstabend wunderschöne Melodien und Klänge genießen. Durch die Akustik des gotischen Raumes kamen die Klangfarben und Harmonien der Bläser besonders gut zur Geltung und wir danken herzlich für die Initiative von Kapellmeister Dir. Goldgruber und dem unermüdlichen Organisator Johannes Hölzl.


4.-6. Juli 2003:

Das waren sie - unser Damenbesuch aus Estland!



3 Tage waren sie unsere Gäste und das Konzert am Sonntag abend war dann der Höhepunkt! Das Publikumsinteresse war sehr groß und so konnten wir unseren Besuchers aus dem fernen Estland doch eine namhafte Aufbesserung der Reisekasse mitgeben. Der Frauenchor "Cantare" stammt aus Tartu, der zweitgrößten Stadt dieses nördlichsten der 3 baltischen Staaten. Kaum ein Jahr, und wir gehören im vereinten Europa zusammen - aber auch in diesen 2 Tagen gehörten wir zusammen und allen selbstlosen Quartiergebern sie hier noch einmal herzlichst gedankt! Die Darbietungen waren von höchster Qualität und die Musikalität und besonders das Temperament, welches beim anschließenden gemütlichen Beisammensein so richtig ausgebrochen ist, würden man den Nordländern gar nicht zutrauen! Selbstverständlich wurde eine Gegeneinladung an den hiesigen Kirchenchor ausgesprochen, ich bin neugierig, ob - und wann das Wirklichkeit werden kann.
Karl Mandl, einer der Hauptquartiergeber bringt nebenstehend seine 6 Damen nach Hause.


Sonntag. 16. Juni 2002: Das Konzert der Chöre mit dem Kirchenchor, dem Männerchor und der Volksliedgruppe des Domchores St.Pölten kann man sicher als gelungen betrachten. Trotz heißem und schwülen Wetter war der Kirchstettner Festsaal gut gefüllt und wir hatten ein sehr gutes Publikum.
Bürgermeister Dill überreichte unserer Burgi eine Anerkennungsurkunde und auch der Chor bedankte sich für 20 Jahre aufopfernde Tätigkeit als Chorleiterin.
Unsere Burgi (offiziell: Frau Chordiektor Prof. Mag. Notburga Gößwein) hat auch vor genau 20 Jahren die Volksliedgruppe des Domchortes St.Pölten gegründet und leitet diese natürlich auch seit damals. Einst ein "Chor der eisernen Jungfern" hat inzwischen manche eine Familie gegründet und insgesamt ist man - so wie es eben allen geht - ein wenig rundlicher geworden! Aber singen tun die - "wie einst im Mai"!
Daneben wirken die "unverdorbenen" Töne unsers Männerchores fast ein wenig urtümlich, natürlich ist auch für diese wackeren Sänger die Zeit nicht stehen geblieben und wir haben das Glück, daß ein paar junge, hochbegabte Stimmen immer wieder aushelfen. Vielen Dank an unsere "Rausreißer", wir wissen, daß deren Musikgeschmack nicht nur in den Volksliedern des Männerchors liegt!
Auch die auftretenden Instrumentalgruppen brillierten mit ihrem Können - dafür sorgen schon die unermüdlichen Lehrer unseres sehr erfolgreichen Musikschulverbandes.
Nicht zuletzt brachte wieder einmal Sepp Zidar mit seinem exzellenten Vortrag von Gedichten (diesmal von Eugen Roth) viel Stimmung und Heiterkeit in diese Veranstaltung.


Wieder ein prominenter 50er!

Toni Gößwein

hat kürzlich diesen "Runden" gefeiert - und das selbstverständlich mit seiner Familie, dem Kirchenchor, dem Männerchor und zahlreichen Freunden. Wir alle kennen unseren Toni, welcher immer kraftvoll und mit Energie dort ist, wo Hilfe gebraucht wird! Ob es rumänische Straßenkinder oder die bedauernswerten Obdachlosen in der "Gruft" sind - oder die Bauern mit den amtlichen Gestrüppen der EU-Förderansuchen, jeder weiß daß der Toni für ihn sofort zur Stelle ist.
Wie er das macht, wird wohl sein Geheimnis bleiben, denn neben seinem anspruchsvollen Beruf als Bergbauernreferent der NÖ Landwirtschaftskammer und Nebenerwerbs-Landwirt kann man nicht von zu viel Freizeit sprechen. Sein Erbe, der Ödhof ist natürlich auch ständig reparaturbedürftig und dann sind da noch 5 Kinder, die auch ihren Vater brauchen!
Toni's akademische Karriere war nicht vorbestimmt, er hat - ohne große Begeisterung für die Schule - 8 Klassen Volksschule absolviert und dann die landwirtschafliche Schule in Pyhra. Erst durch das großzügige Freizeitangebot beim Bundesheer - wohl auch ein wenig dadurch inspiriert, daß alle seine 7 (!) Schwestern höhere Schulen besuchten - beschloss er, zunächst die Externistenmatura nachzumachen. Und was er vor hat, das macht er auch - umso eher, je größer die Widerstände sind! In kurzer Zeit hatte er es geschafft und inskribierte an der BoKu, welche dann auch in Rekordzeit absolviert wurde!
Sein Beruf ist für ihn wie geschaffen: Er ist mit Leib und Seele Bauer geblieben und kann in seiner Stellung seinem Stand sehr viel helfen - und weiß auch ganz genau, wovon er bei seinen zahlreichen Vortragsreisen spricht!
Daneben vielfältige soziale Engagements, Vorsitz des Pfarrgemeinderats und - hoffentlich nicht zuletzt - die Leitung des Totzenbacher Männerchores! Auch im Kirchenchor ist seine schöne und kräftige Tenorstimme unersetzlich!

Wir wünschen Toni, daß ihm seine Energie erhalten bleiben möge und daß er mit seinen gemeinschaftlichen Tätigkeiten noch viel Freude hat! (Was durchaus auch ein wenig eigennützig aufgefasst werden darf!)


Freitag, 17. Mai 2002, Dr. Josef Zidar ist 50!

Am 17. Mai waren Kirchenchor und Männerchor zur Geburtstagsfeier eines unserer prominenten und langjährigen Mitglieder ins Gasthaus Biber eingeladen. Sepp Zidar feierte mit uns seinen Fünfziger! Daß es an Liedern, Speis und Trank nicht fehlte, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden und die Zeit verging so rasend schnell, daß wir mit Erstaunen gegen Mitternacht zum ersten Mal auf die Uhr blickten! Der Festredner Peter Hoffmann hielt die Laudatio in welcher er - kraft seiner eigenen akademischen Würde - unserem Jubilar gleich 2 weitere Ehrendoktorate verlieh:

Den Dr.musicae sanatis verdiente sich unser Sepp durch seine jahrelange treue Mitgliedschaft bei beiden Chören und natürlich auch durch seine beispiellose Energie, neben seinem aufreibenden Beruf noch laufend Musikinstrumente dazu zu lernen. Nach der Gitarre "beblies" Sepp noch die verschiedensten Größen von Blockflöten - er ist Mitglied in einem besonders virtiosen und sogar international besetzten Blockflötenensemble welches uns schon so manche Weihnachtsfeiern und Konzerte verschönern half. Darüber hinaus hat sich der Jubilar sogar ans Cello gewagt und ist mittlerweile sehr gut geeignet bei den Musikschulaufführungen mitzuwirken. Ich denke dabei besonders an das kürzlich aufgeführte anspruchsvolle Programm "But ere we this perform" mit alten Opernarien. Auch wirkliche Profis staunen über useren Sepp: Als ich Othmar Müller, den Cellisten des Weltspitzen-Kammerensembles "Artis-Quartett" von diesem Vorhaben erzählte, meinte dieser anerkennend "daß er sich da grad so ein widerborstiges Instrument, wie das Cello ausgesucht hat, ist schon sehr zu bewundern!"

Den Dr. humoris causa verdiente sich Sepp mit seinem großen Talent, launige Texte und Gedichte vorzutragen. Er hat dazu nicht nur das schauspielerische Talent, sondern auch die Gabe, die richtigen Stücke und Schriftsteller zu finden um damit bei passender Gelegenheit sein Publikum zum Ausbruch von wahren Heiterkeitsstürmen zu verleiten. Auch die beliebte Autorin Isolde Kerndl (wir hatten schon 2 Mal das Glück, sie beim Kirchstettner Kulturstammtisch persönlich kennen lernen zu dürfen) bewundert seine Interpretation ihrer mundartlichen Gedichte. Dr. Peter Hoffmann stellte noch einen dritten Ehrendoktor in Aussicht, diesen muß sich unser Jubilar aber erst noch in der Zukunft verdienen - und so sehen wir dieser sagenhaften post-akademischen Karriere mit Vergnügen entgegen und wünschen Sepp, welcher auch immer wieder von Chormitgliedern in deren Nöten am Rande der Proben konsultiert wird, viel Gesundheit und alles Gute für die Zukunft!



Samstag, 16. März 2002
Ein "Hunderter" wird gefeiert

Chirstine Schab und Getrude Preyler Gemeinsam haben sie ihn zusammengebracht - den "Hunderter"! Unsere Gertrude Preyler und Christine Schwab - und wie es Brauch bei den "runden" im Kirchenchor ist, haben sie uns zu diesem Anlaß eingeladen. Der Chor widmet dann dem jeweiligen Jubilar oder Geburtstagskind ein neu einstudiertes Lied, welches sich der Besungene ausuchen kann. Gertrude Preyler wünschte sich das "Radl der Zeit" von Gretl Komposch und die Christine "Sing mir eine alte Melodie" mit tänzerischem Schwung vorgetragen.
Burgi's Choreographie bei der 'alten Melodie' Die Kirchenchorkarrieren beider Damen sind unterschiedlich - Gertrude kam als frisch aus Lanzendorf "Zuagraste" vor 8 Jahren zu uns in die Gemeinschaft und hat sich sofort bestens integriert. Als Sängerin ist Sie ja nicht mehr so jung und neben dem Engagement bei uns ist sie seit vielen Jahren auch in Böheimkirchen als Chorsängerin tätig.
Veilchensträuße werden präsentiert Dort organisierte sich auch verschiede karitative Veranstaltungen und sie ist heute noch mit ihrem Gatten und dem Wohnmobil jährlich zumindest ein Mal vollbepackt nach Rumänien unterwegs um dort für "ihre Kinder" zu sorgen. Auch er ist neben den zahlreichen Einsätzen für die Fuchsberger Dorfgemeinschaft immer wieder helfend eingesprungen - obs ums Hütten-aufstellen für den Männerchor geht oder die Anfertigung einer Schallwand fürs Konzert am Schloßplatz (siehe weiter Unten). Am besten noch in Erinnerung ist uns der letztjährige Kirchenchorausflug nach Kals - welcher auch nachstehend entsprechend gewürdigt wird.
Das reichhaltige Buffett Christine Schwab ist schon seit Kindesbeinen dabei - wie das wohl der Abstammung von Familie Klinz üblich ist. Durch ihre kontinuierliche Gesangsausbildung ist sie für uns auch eine wertvolle Alt-Solistin geworden und auch ihr strahlendes Gemüt wirkt sich besonders günstig auf unsere Gemeinschaft aus.
So wurde dieses Fest auch ein sehr gemütliches. An Labung in kulinarischer und geistiger Weise fehlte es uns nicht, wie man nebenstehendem Bild unschwer entnehmen kann und auch der Männerchor konnte so manches Lied zur späten Stunde beisteuern - wenn das auch den Redeschwall der - selbstverständlich in gut katholischer Weise extra sitzenden - Damen in keiner Weise unterbrach. Sepp Zidar rezitierte noch ein paar für uns neue Gedichte, was die Stimmung noch weiter anheizte. Zu später Stunde soll dann ein betagteres Männerchormitglied von stützender Damernschulter nach Hause zur "Herrenstraße" gebracht worden sein.

Wir bedankten uns sehr herzlich und wünschen beiden Damen alles Gute und noch recht viele Schöne Stunden mit dem Chor!


Freitag, 24. bis Sonntag, 26. August 2001
Kirchenchorausflug nach Kals/Osttirol

Am Talschluß beim Lucknerhaus
Schon fast ein Jahr lang lief die Planung, Gertrud Preyler wollte uns ihren langjährigen Urlaubsort zeigen - und den dortigen Freunden ihren Chor! Erst galt es, einen Termin zu finden, dann - und das war ungleich schwieriger - ein Quartier für eine noch weitgehend unbekannte Anzahl von Mitreisenden. Als die Buchung im Frühjahr dann konkret wurde, war die Unterbringung gar nicht mehr so einfach! Etliche Chormitglieder hatten auch beschlossen, gleich an Ort und Stelle mit Familie einen Urlaub zu verbringen und auch dafür war Quartier zu suchen.

Peter fährt uns wieder einmal durchs Land Als Busunternehmen bzw. Fahrer konnte unser bewährter (Franz) Peter Gruber gewonnen werden, der uns mit seinem Team (Elfi) schon bei früheren Fahrten sicher und bequem transportiert und mit seinem 4-Stern Bordservice verwöhnt hatte. Freitag 7 Uhr früh traf man sich am Totzenbacher Kirchenplatz und nachdem auch die letzten (eine bekannte Fuchsberger Familie) pünktlich eingetroffen waren, konnte es losgehen. Freunde aus Lanzendorf und Böheimkirchen wurden unterwegs noch an Bord genommen werden und bei wunderbarem Wetter fuhren wir über die Westautobahn. Nach kurzen Zwischenstopps in Linz und Golling an der Tauernautobahn gings dann über Bischofshofen nach Bruck an der Glocknerstraße. Die Option dieser berühmten Hochalpenstraße ließen wir uns witterungsabhängig offen - diesmal sprach aber wirklich nichts dagegen! In 2500 konnten wir am Fuschertörl die wunderbare Bergwelt der 3000er bewundern, nachdem Einigen Fahrgästen beim Rückblick ins Tal bei den vielen Kehren schon ein wenig "schwummerlich" geworden war. Zwei Hubschrauber transportierten gerade Baumaterial auf die Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe) und wir bewunderten, wie diese "Luftkräne" in pausenlosem Einsatz die Strecke zurücklegten.
Kaiserwetter auf der Franz-Josefs Höhe Weiter gings auf die Franz Josefs-Höhe, wo ausgesprochen wohlgenährte Murmeltiere die Besucher direkt anbettelten. Der Pasterzengletscher lag 100m unter uns und ich hatte viel größer in Erinnerung gehabt, seit meinem ersten Besuch dort vor ca. 40 Jahren ist dieses staunenswerte Naturobjekt ordentlich geschmolzen. Was bei der Hitze an diesem Tag auch nicht weiter verwunderlich war! Mit dem Fernglas konnten wir viele Spaziergänger dort beobachten, manche führten auch dort ihren Hund "Gassi". Auch oben am Glocknergipfel waren Bergsteiger-Seilschaften und das Gipfelkreuz deutlich zu erkennen. Kaum eine Wolke trübte den Fernblick, der Gipfel lag direkt schwarz da, man hat ihn meist weiß und blau geädert in Erinnerung. Aber bei dieser Hitze waren viele der kleinen Schneefelder verschwunden und beide Spitzen ragten da wie ein Stück Kohle über dem ewigen Eis in das Dunkelblau des Himmels.

Wir fuhren nach einem angemessenen Aufenthalt weiter und besuchten in Heiligenblut die berühmte, malerische Kirche und den Bergsteigerfriedhof, bevor wir nach diesem kurzen Abstecher nach Kärnten nach Osttirol kamen. Selbstverständlich probierten wir auch hier die Akustik aus, bevor es weiterging. Auf der Fahrt servierten beide Elfis mitgebrachte und selbst gebackene Mehlspeise. Über Lienz, wo wir die malerische Dolomitenkulisse bewunderten, kamen wir bald in unserem Zielort, dem wunderschönen Kals an! Unser Ersatz-Organist, Daniel Zidar erwartete uns schon sehnsüchtig, seit 13 Uhr sonnte er sich dort und konnte nun endlich auch sein Zimmer beziehen. Das taten auch wir und trafen uns gleich drauf beim Kronenwirt zum Nachtmahl. Die Wartezeit verkürzten wir uns bei einer Probe für ein Ständchen, welches wir am Morgen einem verdienten Kalser zum Geburtstag darbringen sollten. Leider sehr spät kamen wir zum Konzert der Kalser Musikkapelle! Ein Orchester von gut 50 Mann (auch viele weibliche Mitwirkende) intonierte schwierige Stücke und brillierten mit ihrem Können! Mit den Musikanten unserer Gegend will ich mich da auf keinen Vergleich einlassen. Kaum saßen wir im großzügig ausgebauten, mit einer riesigen Markise überspannten Veranstaltungsgelände, waren auch schon die Marketenderinnen mit dem unvermeidlichen Schnaps da!

Kals (Großdorf) im Morgenlicht Für unsere Verhältnisse in den Ferien sehr früh am Morgen - die Sonne hatte die Talsohle noch nicht erreicht - konnten wir nun diesen Jubilar überraschen und wurden mit vielen "vergelt's Gott" bedankt. Schon auf dem kurzen Weg zur Stätte dieses Aktes fiel uns ein übervoll mit Blumen geschmücktes Haus auf, beim Rückweg wurde einiger Film dort verbraucht, zumal auch noch die Stromleitungen dicht mit Schwalben besetzt waren. Wo trafen sich diese geselligen Singvögel wohl vor der Elektrifizierung - und darf man dort so einfach diese Drähte unter die Erde verbannen, wie wir das in Totzenbach gemacht hatten? Möglicherweise gibts dann Proteste der Naturschutzorganisationen - das Dorfertal ist ganz nahe!

Die Blauspitz-Bezwinger mit ihrem Gipfel Ab 9 Uhr fuhr dann der Lift auf den Blauspitz gleich hinter unserem Gasthaus und wir waren, entsprechend wanderfähig gekleidet, auch dabei. Die Bergstation liegt au 2500m und hier über der Baumgrenze hatte die Sonne etliche Kraft. Ein kurzer Anstieg trieb uns Schweißperlen auf die Stirn und die ganz sportlichen bestiegen den Blauspitzgipfel mit seiner markanten Farbe und Form. Die zweite Gruppe ging über den Panorama-Höhenweg zum Kals-Matreier Törl, die gemütlicheren auf einem flacheren Weg ebenfalls dort hin. Eine Labung tat uns dort gut - die diversen Schnäpse aus den flachen oder sonstigen Flaschen vielelicht weniger - aber da kann man nicht sagen, weil keiner beides zugleich (Schnaps und Verzicht) ausprobieren konnte. Wir gingen den flacheren Weg zurück und nach einem kleinen Mittagsimbiss im Restaurant der Bergstation sperrte der Lift nach der Mittagspause wieder auf und wir fuhren ins Tal zurück zu unserem Quartier. Nur ganz wenige unserer ältesten Mitglieder blieben an diesem Vormittag lieber am sicheren Boden - vielleicht wollte unser Senior auch wenigstens ein paar Stunden der rührenden Obsorge seiner zahlreichen und überaus pflichteifigen Töchter entkommen?

Dort im Gasthaus gabs auch ein kleines Hallenbad, welches mache zur Abkühlung nutzten. Die Sonne hatte uns ganz schön zugesetzt und so war das mit 21 Grad eher kühle Wasser eine Wohltat! 15 Uhr war Abfahrt und unser Bus brachte uns erst zum Talschluß beim Lucknerhaus. Eine idyllischere Alpenlandschaft kann man sich nicht vorstellen! Am Foto ist das fast zu kitschig zum Herzeigen, natürlich wurden hier auch zahlreiche Filme gedreht - "Heidi" zum Beispiel. Fam. Gruber, unser unermüdliches Bus-Team lud uns zu einem Kaffe ein und die daheim gebliebene Greti hatte eine riesige Dose Kuchen mitgeschickt. Nachdem wir einem Paragleiter bei der gekonnten Landung zugesehen hatten, fuhren wir zum Anstieg der Maor-Alm, wo über einen bequemen Asphaltweg in 3/4 Stunde dieses Gasthaus erreicht war. Der vergossene Schweiß wurde überreichlich nachgefüllt und nach dem gemeinsamen Abendessen gab wir ein kleines Konzert. Sepp Zidar sorgte wieder einmal mit seiner reichhaltigen Sammlung von lustigen Gedichten und Geschichten für Heiterkeit, Anna Ludwig rezitierte selbst gedichtetes und unser Gast, Herr Kerschner, Organist von Jeutendorf unterhielt uns gekonnt mit seiner Harmonika. Als wir dann aufbrachen war es schon stockdunkel und wir konnten beim Hinuntergehen die vielen Sterne in dieser reinen Bergluft bewundern.

Am Sonntagmorgen mußten wir schon um 7 Uhr frühstücken, ab 8 Uhr mußte in der Kalser Pfarrkirche für die Messe geprobt werden. Erst staunten wir über den doppelten Orgelchor in dieser schönen Kirche, dann kletterten wir ganz hoch hinauf und brachten unsere Stimmbänder auf Temperatur. Zum Beginn der Messe füllte sich die Kirche dann recht gut, eine große Anzahl Einheimischer und auch Sommergäste waren sicher am gleichzeitig stattfindenden Almkirtag. Aber der Besuch war ausgesprochen zufriedenstellend, und auch Burgi, die gestrenge Chorleiterin war mit unserer Aufführung der "missa brevis de tre voce" von Michael Haydn recht zufrieden. Selbstverständlich brillierte auch Daniel Zidar, der extra in seinem Urlaub hier her gefahren war um den verhinderten Peter Hoffmann zu vertreten. Unser Pfarrer Malzer war mit uns mitgekommen und zelebrierte mit einem deutschen Urlauber und Berufskollegen gemeinsam die Messe. Nachher gabs noch ein kurzes Konzert draußen vor der Kirche und nachdem vor dem Mittagessen noch etwas Zeit blieb, konnten wir noch die in den Felsen gehauene Rosenkranzkapelle auf einer Anhöhe über dem Ort besuchen. Dort wurde natürlich auch gesungen! Die ..kirche aus dem 11. Jahrhundert Wunderschöne grüne Wiesen im Tal Beeindruckend ist der Blick von dort ins Tal zu den gepflegten grünen Wiesen und mitten drauf eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Jetzt war die Zeit zum Packen gekommen und nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir uns von diesem wunderschönen Ort! Das Wetter war uns ausgesprochen wohl gesonnen gewesen und 3 Tage voller Sonnenschein, wo kaum ein Flaum einer Wolke zu sehen war, ist in dieser Hochgebirgsgegend sehr selten! Und dies funktionierte sogar, obwohl wir unsere beiden "Sonnenscheine", Walter und Herta, leider krankheitsbedingt daheim lassen mußten! Beeindruckt haben uns die wunderschön blumengeschmückten, alten Holzhäuser, die gepflegte Gegend und Gastlichkeit, aber auch die bis weit hinauf gemähten, steilen saftig grünen Wiesen! Die Bauern hatten auch grad Hochsaison mit dem Einbringen der Heuernte und überall konnte man ganze Großfamilen mit dem Rechen arbeiten sehen. Wahrscheinlich mischte sich darunter auch so mancher Sommergast, welcher so wie Familie Preyler viele Jahre hinkommt und unter den Bewohnern schon zahlreiche Freunde hat. Wir hatten schon nach der Messe bemerkt, daß die Leute hier sehr freundlich und aufgeschlossen sind und es für Gäste, die das wollen, auch kein Problem sein kann, Kontakt zu finden!

Ein kurzer Aufenthalt an einem malerischen Wasserfall war uns noch gegönnt, dann fuhren wir über Matrei und die Felbertauerstraße zurück ins Salzburgische. Über Zell am See und Lofer, dann nach Bad Reichenhall und zurück in Salzburg auf die Westautobahn. Eine Rast gabs noch in Mondsee und gegen 1/2 10 waren wir voll der Eindrücke und mit leichtem Sonnenbrand wieder zu Hause!

Bleibt noch, der Familie Preyler, die alles - samt dem Kaiserwetter - bestens arganisiert hatten, ganz herzliche Danke zu sagen! Wir können uns gut vorstellen, wie anspannend und undankbar diese Arbeit ist! Immer muß man fürchten, daß es irgendwo Pannen gibt - allein schon das Risiko mit dem Wetter und der nicht unbedingt strahlenden Laune der Mitreisenden, falls jenes nicht mispielt. Auch ist es ein großes Wagnis, eine so große Gruppe an den Ort hinzubringen, wo man selbst Freunde hat und auch später wieder Urlaub machen will! Wie leicht kann so ein Unternehmen schief gehen! Wir danken in diesem Sinne auch ganz herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen in dieser Hinsicht und hoffen, daß wir es auch erfüllen konnten!

Mit dem bewährten Team, Elfi und Peter Gruber, hoffen wir auch in Zukunft noch so manchen Ausflug machen zu dürfen - angenehmere Reiseprofis kann ich mir nicht vorstellen!




Samstag, 23. Juni 2001 Männerchorkonzert am Schloßplatz
anschließend Sonnwendfeuer

Bei dieser Veranstaltung klappte es mit dem Wetter hervorragend! Wir stellten für das leibliche Wohl ein Zelt auf (danke an Karl Mandl!) und bauten eine Art von "Lärmschutzwand" - oder genauer - eine Schallwand, um dem Publikum ein wenig mehr von unseren Wohlklängen zukommen zu lassen. der Männerchor am Schloßplatz Wir hatten ein Programm von Volksliedern, hauptsächlich aus Niederösterreich, aber auch ein paar sehr bekannte aus Schwaben. Sepp Zidar trug dazu bestens passende Geschichten vor. Ich hoffe, das Publikum war mit uns zufrieden - wir jedenfalls hörten keine Klagen und sind unsererseits mit dem Erlös dieser Veranstaltung sehr zufrieden. Wir hatten diese Veranstaltung dem Kirchenchorausflug nach Kals gewidmet (24. bis 26. August) und werden so einen Teil der Kosten für den Autobus aufbringen.

Nach dem Konzert kamen die neu eingekleideten Mitglieder der Feuerwehrjugend zu ihrem ersten öffentlichen Einsatz. Ein Fackelzug führte die Schulallee zur Kirche und dort die Straße zurück zum Schloßplatz. Sonnwendfeuer am Schloßplatz Hier wurde dann das Feuer entzündet. Der "Gaugermann" brannte mit großem Getöse ab - hatten da nicht ein paar Lausbuben ein wenig Knallkörper geladen? Feuerwerk gabs diesmal keines, die entsprechenden Einsparungen wurden einem sozialen Zweck gewidmet.

Bei dieser Gelegenheit wurde der stimmungsvolle Dorfanger, welcher sich für solche Veranstaltungen ganz ausgezeichnet eignet, wieder einmal bewundert! Wir verdanken die Erhaltung von Schulallee und Anger dem "Gruber Wirt", dem damaligen Bürgermeister! Er konnte verhindern, daß die schon zur Parzellierung beantragte, damalige "Stoll-Wiese" nicht verbaut wurde. In Kirchstetten wurde das leider getan, obwohl die Wiese damals schon im Gemeingebesitz war. Aufgrund dieser und anderer Verdienste wurde im letzten Jahr eine neue Straße im Bereich des ehemaligen herrschaftlichen Obstgartens "Josef-Gruber Straße" benannt.


Mit dem Wiener Chor Cantamus haben wir schon zwei Konzerte bestritten. Zuletzt am 16. Juni 2001 deren 10 Jahr Jubiläum.


Sonntag, 20. Mai: 2001 - Geistliches Chorkonzert
des Totzenbacher Kirchenchores

Trotz des wunderschönen Wetters an diesem Mai-Sonntag hatten wir recht guten Besuch - und das Gefühl, daß unsere Darbietungen beim Publikum gut angekommen sind. Ohne nach Lob heischen zu wollen - wir brauchen diese Anerkennung, die uns motiviert unsere Freizeit den Proben zu widmen! Natürlich gilt diese Tatsache ganz besonders für die Solisten, Instrumentalisten - und die Chorleiterin, welche einen ungleich höheren Zeitaufwand investieren müssen.
Viel Freude haben wir mit unseren jungen Kräften, welche ihr Instrument sehr gut beherrschen und drüber hinaus häufig auch noch Gesangssolisten sind! Wie einfach hat es dagegen so ein "gewöhnliches Chormitglied", wie ich eines bin! Ein paar dieser "jungen Talente" sind auch noch über das Musizieren hinaus bildnersich begabt, sie konnten sich bei einer Ausstellung gleichen Namens präsentieren und verdienen, daß Sie sich das ansehen!
Daniel Zidar, Tenor (Solo) Karl Mandl, Tenor Karl Sauer, Tenor Toni Gößwein, Tenor (Solo), Leitung Männerchor Hubert Kerschbaumer, Tenor Maria Rollenitz, Sopran Elfriede Grasl, Alt Theodorus Duijnmejer, Tenor Lilli Rollenitz, Sopran (Solo) Christa Zidar, Sopran Elisabeth Gößwein, Sopran Waltraut Dangl, Alt Christa Schwab, Alt Eleonore Anzenberger, Alt Charlotte Ludwig, Alt Theresia Maron, Alt Herta Sonnenschein, Alt Getrude Preyler, Alt Apollonia Hoffmann, Alt Rudolf Schwab, Bass Andreas Zidar, Bass (Solo) Walter Sonnenschein, Bass Josef Zidar, Bass, Flöte Leo Rollenitz, Bass Anton Gößwein, Bass Franz Rabel, Bass Peter Hoffmann, Tenor, Orgel, Leitung Männerchor Johanna Gößwein, Sopran (Solo), Viola Edeltraut Gößwein, Sopran (Solo), Violoncello Annemarie Sartori, Alt Christine Rollenitz, Sopran, Violine Johanna Habermeier, Sopran Barbara Zidar, Sopran (Solo), Violine Anna Böswarth, Sopran Stefan Zidar, Tenor Barbara Hoffmann, Sopran (Solo), Violine Stefanie Hoffmann, Sopran (Solo), Violine Notburga Gößwein, Flöte, Gesamtleitung