Totzenbach

Dorfchronik

Hier finden Sie Bilder und Berichte aus der letzten Zeit, die durch aktuelles von der Hauptseite verdrängt wurden. Manches ist sicher noch interessant zum Nachlesen, bevor es im Nirvana der Bits verschwindet.
Berichte einstmals aktueller Veranstaltungen, Jubiläen, Ehrungen sind auf der Chronikseite des Vereins der Freunde Totzenbachs, der FF Totzenbach oder beim Kirchenchor zu finden.


2016


2015

Auch 2015 gab es 4 sehr gut besuchte uns stimmungsvolle Konzerte im wunderbaren Schlossambiente! Zur Abrundung konnte man im Keller während eines Punsch-Umtrunks noch eine kleine Austellung von Spielsachen bewundern, wie sie unsere Väter-Generation unter dem Christbaum fand.


Spätsommer 2015: Große Fortschritte beim Strohballen-Lehm Haus! Unter Anderem auch durch das große Glück mit dem Wetter! Näheres und der aktuelle Baufortschritt im Facebook
Inzwischen ist wieder vieles geschehen und das Haus hat ein dichtes Dach, Fenster und Türen und ist damit wintersicher! Wir gratulieren dem Bauherrn, der Architektin und ihrem unermüdlichen Team! Es ist eine schöne Sache, wenn man an einem Wochenden bis zu 25 Freunde organisiern kann und die Stimmung am Bau immer sehr gut ist!


Wanderwege in Totzenbach

Nachdem die Sektion "Orts- und Landschaftsbild" des Vereins der Freunde Totzenbachs im Vorjahr bereits über 90 neue Hinweistafeln für die sehr einladenden Wanderwege im nördlichen Teil des Gemeindegebiets, dem Haspelwald, aufgestellt hatten, ging es heuer um die Ergänzungen im Süden bis zur Westbahn. Auch dieser Abschnitt erforderte eine ähnlich hohe Anzahl! Es gelang aber in Zusammenarbeit mit dem Schlossbesitzer Mag. Herbert Berger, eine preisgünstige Variante zu finden, sodass die Kosten einer Markierung des gesamten Gebietes für die Marktgemeinde, welche das Material beistellt, in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Nach Abschluss dieser Arbeiten im gesamten Gemeindegebiet wird dann eine neue Wanderkarte entstehen. Selbstverständlich wurden alle Planungs- und Durchführungsarbeiten von den Aktivisten dieser Vereinssektion unentgeltlich erledigt!

Chorkonzert in der Barockkirche Heiligenkreuz
17. Mai 2015: Maiandacht mit Chorkonzert

Zu einer besonderen Maiandacht luden Pfarrer Johannes Schörgmayer und die Pfarrgemeinde Heiligenkreuz-Gutenbrunn am Sonntag, 17. Mai 2015, in die barocke Wallfahrtskirche ein: Aus Totzenbach-Kirchstetten umrahmten der Kirchenchor unter der Leitung von Prof. Burgi Gösswein und der Männerchor unter der Leitung von Michael Rollenitz (Neffe von Gösswein) die Maiandacht mit einem über einstündigen Chorkonzert. Der Kirchenorganist von Totzenbach, Peter Hoffmann, begleitete die Chöre, die besonders auch durch solistische Darbietungen das zahlreiche Publikum erfreuten. Pfarrer Johannes Schörgmayer bedankte sich am Ende des Konzerts bei den Chören und vor allem bei Josef Rackinger, der nicht nur durch Beharrlichkeit sondern auch durch viel persönlichem Einsatz die konzertante Maiandacht initiiert hatte. Im Anschluss lud die Pfarrgemeinde zur Agape auf den Kirchenvorplatz, die bei schönem Frühlingswetter gerne angenommen wurde.

Pfarrer Johannes Schörgmayer (Bildmitte) mit Chorleiterin Burgi Gösswein (rechts davon) und Initiator Josef Rackinger (links), nehmen den Applaus der zahlreichen Besucher entgegen, rechts hinten: Organist Peter Hoffmann, links hinten Chorleiter Michael Rollenitz
Text und Foto: Mag. Peter Nussbaumer


Ein gelungenens Fest zum 1. Mai

Auch dieses Jahr wurde es wieder ein sehr nettes Fest für die Dorfbewohner und ihre Freunde! Wie gewöhnlich mit großem Wetterglück - nur ein paar Tropfen zwischendurch konnten die gemütliche Veranstaltung nicht stören! Herzlichen Dank allen Mitarbeitern und Gästen!


Danke an die Fotos an Marcel Chahrour

Der NÖN Bericht von der Generalversammlung des Vereins der Freunde Totzenbachs vom 20. März:



Sonntag 26. Oktober 2015, 16 Uhr Gemeindefestsaal: Tango vom Feinsten -
Ein wirklich tolles Konzert dieser "internationalen Damenkapelle"! Das Publikum war restlos begeistert und freut sich schon auf den nächsten Auftritt am 19. Dezember im Schloss Totzenbach! Die BeSITA


Freitag 23. Oktober, 19 Uhr Schloss Totzenbach:


Unsere große Anerkennung für die Nachbarn in Fuchsberg!

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Das ist aber nicht die einzige Tat in der Gemeinde, das Flüchtlingsdrama betreffend: Danke für diese Privatinitiativen - und auch den Personen, welche sich sofort bereit erklärt haben, bei Behördenwegen, Einkauf etc. zu helfen - und welche sogar einen ersten Sprachkurs organisieren!

Nach vielen bürokratischen Hürden ist es Peter Hoffmann doch gelungen, zu Helfen! Herzlichen Dank,
Manchmal wundert man sich schon sehr, warum unsere Bürokraten und öffentliche Stellen sehr oft gegen den Bürger und gegen Vernunft und Menschlichkeit arbeiten, haben wir das so verdient?
Ein derartiges Schicksal kann man auch bei http://dariadaria.com/2015/08/offener-brief-an-das-bundesministerium-fuer-inneres.html nachlesen!

2014

Vielen Dank!


... für die vielen fleißigen Hände, welche immer wieder dafür sorgen, dass unser Dorf schön bleibt, dass Frühlingsfest, FF-Heuriger etc. abgehalten werden können, die Wanderwege gepflegt werden und und und ...

Ohne diese tausenden freiwilligen und unbezahlten Stunden wäre es um unsere Gesellschaft schlecht bestellt!

Danke auch dem unermüdlichen Fotografen Leopold Wanderer!
im Juni 2014


Wir trauern um

Josef Figl

(* 13.2.1939 † 11.4.2014)

Josef Figl
vor seinem Schloss beim Dorffest
"Totzenbach - so war's einmal"
1986
Totzenbach wäre ohne sein unermüdliches Schaffen sicher nicht das schmucke Dorf geworden, auf welches wir heute so stolz sind!

Um es auch den jüngeren Bewohnern ins Gedächtnis zu rufen:

1965 fand der allererste Feuerwehrheurige der Region im Totzenbacher Schloss statt. Damals waren gerade erst die letzten Bewohner ausgezogen und die beiden, vom ehemaligen stolzen Renaissanceschloss verbliebenen Trakte waren auch schon ziemlich baufällig. Der Wassergraben diente schon die Jahre vorher als Asche-Deponie - viel mehr Müll hatte man ja damals noch nicht. Die Gemeinde Totzenbach kaufte dann das ganze Areal von der Liechtenstein'schen Gutsverwaltung und der Verfall - stark beschleunigt durch Indianerspiele der Dorfjugend - ging weiter. So ca. 1973 muß es gewesen sein, als die immer rührige und in Geldnot befindliche Feuerwehr einen großen Flohmarkt am Schlossplatz veranstaltete. Sehr viele Dachböden wurden damals geräumt und es wurden Dinge praktisch verschenkt, um die es uns heute sehr leid tut. Trotzdem - eine große positive Wirkung hatte dieser Flohmarkt: Der professionelle Händler mit Antiken aller Art - Josef Figl - kam auch nach Totzenbach und fand dort das Dornröschenschloss, allerdings in einem mehr als jämmerlichen Zustand! Der Nordtrakt, ursprünglich ohnehin nur als Scheune genutzt, war arg baufällig, ebenso der Westtrakt, welcher wenigstens noch alte Gewölbe beinhaltete. Am ärgsten betroffen war der Übergang zwischen diesen beiden Bauteilen: Hier wuchsen bereits Bäume zum Dach hinaus.

Trotzdem, Josef Figl kaufte das Schloss - schon von der neuen Großgemeinde Kirchstetten, Totzenbach war 1971 darin aufgegangen. Das war auch im letzten Augenblick - besagte Gemeindevertretung hatte schon Angebote für die Sprengung dieser letzten baufälligen Mauern! In Totzenbach hatten sich eine Handvoll Leute im Verein der Freunde Totzenbachs vereinigt - diese waren natürlich stark gegen diese Pläne der Einebnung und Parzellierung, hatten aber weder eine wirtschaftlich umsetzbare Idee, noch die Finanzkraft, Ärgstes zu verhindern.

Nun kam also "der rettende Engel" Josef Figl mit dem Plan, diese Ruine wieder zu renovieren. Zweifel an seiner Finanzkraft wurden auf Anfrage beim damaligen Landeskonservator zerstreut - trotzdem konnten wir Einheimischen es uns kaum vorstellen, dass ein Einzelner hier was ausrichten könnte! Und wie wir uns getäuscht hatten! Herrn Figl's Vater, damals sicher auch schon zumindest an die 70, siebte unermüdlich aus dem Bauschutt der eingestürzten und abgetragenen Mauerteile brauchbares Material heraus, arbeitete an der Mischmaschine oder schleppte mit seinem Sohn und dem einen oder anderen Helfer riesige alte Balken, welche von Abbruchhäusern angekauft wurden. Dabei hatte dieser Mann nur eine Hand - die fehlende wurde je nach Bedarf durch einen Haken oder eine Ringöse ersetzt! Der Hof wurde um 1 ½ Meter abgegraben, die neuen Dächer erhielten eine steilere Neigung und alte Dachziegel vom Abbruch des alten Allgemeinen Krankenhauses in Wien! Sogar der Torturm wurde am erst ausgegrabenen, alten Fundament wieder errichtet - ohne Plan, aber mit dem genialen Formgefühl von Herrn Figl. Heute steht er da, als wäre er schon immer so gestanden! Sogar der Teich wurde geräumt und schon etwa 1975 hatte Totzenbach wieder ein Wasserschloss!

Wir trauern um einen Mann, welchem wir sehr viel verdanken - nach Totzenbach revitalisierte er noch zahlreiche andere historische Objekte: Die Schlösser Rohrbach, Plankenberg, ein Bürgerhaus in Eggenburg unter Anderem, zuletzt eben Viehofen, wo es auch sicher niemand mehr für möglich gehalten hätte, aus Ruinen wieder solche Prachtbauten herzustellen!
Josef Figl hätte sich gewiss die Ehrenbürgerschaft von Totzenbach verdient!



Das Schloss Totzenbach wird für Hochzeiten immer beliebter!

Wir gratulieren ganz herzlich !

Am 8. Juni 2012 konnte im besonders würdigen Rahmen im Festsaal der Technischen Universität Wien Alexander Jung seinen Doktor "Summa Cum Laude - Sub Auspiciis Praesidente Rei Publicae" an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik aus den Händen der Rektorin entgegennehmen. Den Goldenen Ehrenring der Republik Österreich mit dem Staatswappen überreichte der Herr Bundespräsident Dr. Heinz Fischer persönlich für einen Vorzug in allen Oberstufenklassen, die Matura mit Auszeichnung bestanden, sämtliche Diplomprüfungen sowie die Dissertation mit "Sehr gut" beurteilt. Diese akademische Höchstleistung haben sechs AbsolventInnen der Technischen Universität Wien vollbracht, in ganz Österreich sind es im Durchschnitt jährlich etwa 12 Studienrende. Die reizenden Töchter des "Jungdoktors" sorgten für eine kleine Auflockerung dieser akademischen Feier. Dipl.-Ing. Dr. Jung ist derzeit an einem post-doc Projekt der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich tätig. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen Dr. Jung eine erfolgreiche Berufslaufbahn - und trotzdem viel Zeit mit seiner Familie.

Foto links: Dr. Alexander Jung mit Herrn Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und der Rektorin der TU Wien Frau Univ.Prof. Dr. Sabine Seidler.


Wir gratulieren!

10. März 2012: Leopold Wanderer ist 85!



3. Mai 2011

Wir gratulieren der Ausgezeichneten - und bedanken uns für:

  • die Gründung der Musikschule
  • die Auden Gedenkstätte
  • das Dorfmuseum "alte Schmiede in Totzenbach"
  • den WIR Mostkirtag, Musikstammitsch, Kulturfahrten und Rallye
  • ... und viele weitere soziale und kulturelle Initiativen

Unserer 95er Jubilarin (die man heute noch in der Gasthausküche sehen kann!) wünschen wir gute Gesundheit und Zeit zum Ausrasten!


Ein trauriger Abschied!

Am 28. Februar 2011 verstarb unsere liebe Frau Volksschuldirektor Edeltraut Gößwein. Sie hatte seit einigen Jahren mit ihrer schweren Krankheit leben müssen, trotzdem hatten weder ihre Schüler, noch die Lehrer oder Menschen, die mit ihr bei anderen Gelegenheiten zusammenarbeiteten den Eindruck, dass sie vom Leben verbittert wäre. Ihr sonniges Wesen, ihre Liebe zu den Kindern, zu Musik, Natur und Kunst hatte sie sich bis in ihre letzten Tage erhalten und wir verdanken ihr heute viele wunderschöne Stunden, die sie uns als Sopransolistin, Regisseurin der legendären Kirchenchorkonzerte oder mit ihrem Cellospiel bereitet hat. Ihr Apfelbaum im Eingangsbereich der Volksschule wird uns eine bleibende Erinnerung sein, und viele Generationen von Schülern werden hoffentlich durch dieses sonnige Bild den Alltag der Schule ein wenig aufgeheitert erleben!
Dir. Gößwein hatte dieses Amt 10 Jahre inne, seit 20 Jahren war sie an der Totzenbacher Schule, wo einst auch ihre Schulzeit begonnen hatte. Die Kinder waren ihr wichtigster Lebensinhalt und neben der Lehrtätigkeit war sie auch immer sozial engagiert. Die Wertschätzung ihrer Person durch die Bevölkerung und offiziellen Stellen konnte man beim Begräbnis am 4. März feststellen, entsprechend gestalteten Kirchenchor, Schüler, viele Mitglieder des St. Pöltner Domchores, der Domkantorei und der Volksliedengruppe die Feier und nahmen würdig Abschied von einem ihrer aktivsten Mitglieder. Über 500 Personen gaben das festliche Geleit auf dem Totzenbacher Friedhof - gleich neben "ihrer" Schule.

Wir können nur herzlich Danke sagen!


Die Abschiede nehmen kein Ende!

1. September 2010: Kaum begibt sich die Vizebürgermeisterin in den verdienten Ruhestand, schon wird auch der verhältnismäßig noch junge Bürgermeister amtsmüde! Johann Dill hatte dieses Amt vor 15 Jahren, erst 29 jährig übernommen und mit sehr hohem persönlichem Einsatz zum Wohle der Gemeide ausgeübt. Seine Doppelbelastung als Standebeamter und gesundheitliche Probleme machten nun diesen Rücktritt notwendig. Als Nachfolger wurde Paul Horsak nominiert. Ein kurzer Überblick über die Leistungen des scheidenden Bürgermeisters kann bei seinem 40. Geburtstag nachgelesen werden. Wir wünschen Johann Dill dass er die notwendige Entspannung findet und wir bald wieder auf seine Mitarbeit in der Öffentlichkeit hoffen dürfen!

Ein Abschied nach 35 Jahren

Vizebürgermeisterin Maria Rollenitz stellte ihr Mandat bei der letzten Gemeinderatswahl zur Verfügung. Nach all den Jahren möchte sie wieder ein wenig mehr Zeit für sich haben. Bei einer launigen Einladung im Gasthaus wurde am 2. Juli 2010 noch einmal ihr "politischer Lebenslauf" zur Sprache gebracht. 1975, gerade 25jährig kam sie zum ersten Mal in den Gemeinderat. 1977 gründete sie die Musikschule und machte unentgeltlich auch die Leitung für die ersten Jahre. Eine Gemeindebücherei wurde eingerichtet, sie übernahm das Kulturreferat und organisierte viele hochwertige Veranstaltungen. Das Dorfmuseum "Alte Schmiede" in Totzenbach geht auf ihre Initiative zurück und zahlreiche Aktivitäten als Leiterin der "WIR" Kultur, beispielsweise 10 Musikstammtische in allem WIR Mitgliedsgemeinden. Aber auch soziale Angelegenheiten wurden initiiert und gefördert, unter anderem die jährlichen Ferienspiele für unsere Kinder. 1998 übernahm sie dann "vorübergehend" das Amt der Vizebürgermeisterin - es sollten 12 Jahre werden, bis sich ein Nachfolger fand.

Am Bild gratulieren v.l.n.r. die neue Kulturreferentin Elfriede Schneider-Schwab, Vizebürgermeister Franz Hofbauer der scheidenden Funktionärin, sowie Bürgermeister Johann Dill und Fraktionsobmann Johann Alt.


Diamantene Hochzeit

Am Samstag, dem 5. Juni 2010 feierten Klara und Johann Mayer das seltene Fest des 60. Wiederkehrs ihres Hochzeitstages. Wir freuen uns, dass das Jubelpaar dieses Fest bei guter Gesundheit im Kreise der Verwandten und Nachbarn begehen konnte und wünschen alles Gute und noch viele Jahre!


Neuer Totzenbacher Kirchenfolder:


Zum Patrozinium Allerheiligen 2009 wurde der neue Kirchenfolder vorgestellt. Dieses kleine Faltblatt soll eine erste Information für Besucher unserer Kirche darstellen, es wird in Zukunft aber auch allen Erstkommunikanten, Hochzeitern etc. als kleines Andenken mitgegeben werden.

Eine ausführlichere Beschreibung unserer schönen Kirche findet sich im schönen "Kirchenführer für die Pfarrkirche Totzenbach" von G. und F. Landskron aus dem Jahre 1993



Geistlicher Rat
Alois Bichler
Pfarrer i. R. von Totzenbach ist tot
Im 97. Lebensjahr verstarb der bislang letzte Totzenbacher Pfarrer am 22. September 2009 in seinem Alterssitz St. Elisabeth in St. Pölten Wagram. Er war 1963 bis 1988 Pfarrer in Totzenbach und bei der Bevölkerung sehr beliebt. Er erwarb sich auch große Verdienste durch die beiden Kirchenrenovierungen (1974 Außen, 1981 Innen). Pfarrer trat Bichler 75 jährig in Ruhestand und war bis zuletzt mit seiner Pfarre sehr verbunden, er freute sich immer über Besuch und konnte sich erstaunlich gut an alle Pfarrkinder erinnern. Das Begräbnis fand in der Pfarrkirche Totzenbach am 29. September statt, die Parte kann per Klick auf das Bild geladen werden.

Überraschung bei der Gemeindesäuberungsaktion

Am Samstag, dem 19. April 2008 fand wie alljährlich wieder die Gemeindesäuberungsaktion statt. Leider war die Beteiligung heuer schwächer, als wir in den letzten Jahren gewohnt waren. Erfreulich ist, dass die "Ausbeute" etwas abnimmt und man fast annehmen darf, dass das Bewußtsein für eine saubere Umwelt steigt. Die Aktion hat eben auch diesen wesentlichen Zweck, und daher ist es auch besonders wertvoll, wenn Schulkinder und Jugendliche teilnehmen. Die Jugendfeuerwehren sind immer eifrige Teilnehmer, heuer leider nur die Kirchstettner, auch jeweils eine Schulklasse ist mit ihrer Lehrerin mit von der Partie.

Eine große Überraschung erlebte Robert Maleschek (siehe Bild), als er im stillgelegten Bachbett des Totzenbachs unter einem Plastiksack - einen Flußkrebs entdeckte! Insgesamt wurden etwa ein Halbes Dutzend dieser schon so selten gewordenen Tiere geborgen und in das fließende Gewässer umgesiedelt. Die Anwesenheit dieser Tiere zeugt von guter Wasserqualität - im Trockenen hätten sie allerdings den Sommer sicher nicht überlebt!



Bogengänge

Adventkonzert im Schloss am 16. Dezember 2007

Das Ensemble "Bogengänge" bereitete uns eine wunderschöne und besinnliche Stunde mit ihrem anspruchsvollen Programm am Sonntag, dem 16. Dezember. Violinlehrer Lukas Thenius gründete dieses Ensemble 2000 mit seinen Schülern der damals noch selbständigen Musikschule Kirchstetten. Inzwischen sind einige seiner damaligen "Geigenkinder" bereits selbst an der Wiener Musikuniversität - was man an der außerordentlichen Qualität der Darbietungen auch hören konnte. Besonders erfreulich ist, dass diese jungen Musiker ausschließlich Benefizkonzerte veranstalten, so gingen diesmal alle Einnahmen an ein Buddhistisches Kloster in Thailand, welches sich um Opfer und Flüchtlinge der Tsunami Katastrophe kümmert.


Don Kosaken

Die Don Kosaken in Totzenbach

Kraftvolle Männerstimmen brachten uns am Dienstag, dem 18. September 2007 in der Totzenbacher Pfarrkirche ein gut besuchtes Konzert. Der Don Kosaken Chor Wanja Hlibka in einer Stärke 9 Männern begeisterten uns mit orthodoxen Gesängen, klassischen Werken und bekannten Volksliedern aus Russland. Die altehrwürdige Pfarrkirche hat schon einiges gesehen: Reformierte Prediger, Türkensturm, Wiederaufbau des Altarraumes und Dachstuhles, ja sogar liturgischen Tanz, damals 1974, auch einen Estnischen Frauenchor. Rauhe russische Männerkehlen aber wohl zum ersten Mal!


Totzenbacher Adventkalender

In der Adventzeit 2005 haben sich 24 Familien, Schulklassen und Organisationen bereiterklärt, vom 1. bis zum 24. Dezember je ein Fenster im Dorf zu dekorieren. Diese Fenster blieben bis zum Jahresende geschmückt und wurden abends beleuchtet. Mit dieser, von Frau Bettina Gruber ausgedachten und organisierten Idee wurden viele Totzenbacher dazu animiert, in der Vorweihnachtszeit und auch zwischen den Feiertagen einen Spaziergang durchs Dorf und zu den einzelnen Fenstern zu machen.

Danke für diese Initiative - das (nebenstehende) stimmungsvolle Ergebnis kann sich sehen lassen!


Die neu renovierte Volksschule

Die große Renovierung, der Umbau auf 4 Klassen und der Turnsaalzubau, alles ist fertig! Wie gut die Verbindung von altem, traditionellen Haus mit den heutigen Erfordernissen gelungen ist, konnte man bei der

feierlichen Eröffnung am 17. November 2005

sehen! Die knapp 80 Volksschüler sind auch begeistert von ihrem neuen Haus!
Das ganze Dorf feierte "seine" Schule und sogar Dipl.-Ing. Rudolf Preymann, Ur-Ur-Enkel des Totzenbacher Lehrers Paul Preymann (1793-1797) war aus Linz angereist. Viel Prominenz aus Umgebung, Land und Bezirk gratulierten der Direktorin Edeltraut Gößwein, welche mit Recht stolz ihr neues Haus präsentierte.
Landesrat Sobotka dirgiert Apfelbaum beim Eingang ungeduldige Fußballjugend
Sie hatte die großen Ferien weitgehend dem Umbau geopfert, allein das Mosaik des Apfelbaums im neuen Eingang kostete 6 Wochen Arbeit. Besonderer Dank gebührt aber Bürgermeister Johann Dill, welcher der Initiator des Projekts war und der es letztlich auch schaffte, die 1,2 Millionen Euro für dieses Vorhaben aufzutreiben. Der zuständige Architekt Bruno Habison hat mit viel Einfühlungsvermögen die Leistungen Kortan's von 1898 hervorragend mit den Notwendigkeiten der heutigen Zeit zu verbinden - wir danken herzlich für dieses gelungene Jahrhunderprojekt!
Eine wirklich würdige und doch kurzweilig bunte Feier, die immerhin gut 2 Stunden dauerte. Aber die Zeit verging wie im Fluge, die einzelnen Beiträge der Schüler waren sehr beachtenswert - besonders das zum Schulumbau von der Lehrerin Erika Mauk geschaffene Gedicht, welches von der 3. Klasse vorgetragen wurde. Ich hoffe, den Text für den demnächst hier entstehenden Internetauftritt der Schule zu bekommen. Der letzte und prominenteste Festredner, Landesrat Sokotka, eigentlich zuständig für Finanzen, dirigierte statt einer Rede den Canon "Bruder Jakob"! Er war für den verhinderten Landeshauptmann eingesprungen, schade dass die Vize Heidemaria Onodi auch nur eine Vetretung schicken konnte, sie selbst war ja auch 4 Jahre in diese Schule gegangen.
Nach dem Ende dieser Feier wurde es den Jüngsten schon zu fad und nachdem ihnen das Herumtollen im festlich gedeckten Turnsaal verboten wurde, räumten die "Kids" kurzerhand alle Tische und Sessel weg um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können. Auch den Totzenbacher Alt-Vizebürgermeister und "Pressereferenten" Leopold Wanderer juckte es in den Wadln...




Prachtvolles Wetter

beim Frühlingsfest am 1. Mai 2005 in der alten Dorfschmiede hatte alle Totzenbacher und viele Freunde aus Nah und Fern angelockt. Rudolf Schwab's Aquarelle, bester Bauernmost und das langsam dahinbruzzelnde Spanferkel trugen zur allgemeinen Stimmung bei.
Danke an die fleißigen Helfer in Küche, Servierdienst und Schank!
Bei der Publikums- Mostbewertung erreichte diesmal Josef Hössinger, der Mostheurigenwirt aus Unterwolfsbach (ein wenig außer Konkurrenz), dicht gefolgt vom Schankmost des Horst Kopetzky. Am dritten Platz landete Alois Priesching. Auf Grund des Wetters im letzten Jahr gabs weniger Obst und auch entsprechend weniger Proben.

Herzlichen Dank


Den eifigen Helfern
beim Frühjahrsputz der Gemeinde am 16. April 2005! Sie haben alle mitgeholfen, unsere Dörfer schöner zu gestalten. Besonders nützlich ist diese Aktion auch für die Kinder in den mitwirkenden Schulklassen. Durch diese 3 Stunden Mitarbeit im Dienste der Allgemeinheit kann oft eine Einstellung und Aufmerksamkeit der Umwelt gegenüber fürs ganz Leben bewirkt werden!





Heiteres und Kurioses


"Jägerdeutsch",
gefunden am 1. April 2002 am Kronberg,
welcher früher wohl eher Krånberg
(=Krähenberg) geheissen haben wird.


Nachrufe auf bedeutende Totzenbacher Persönlichkeiten


Ferdinand Landskron † 20.1.1998
Dr. Gertrude Landskron † 26.12.2001
Anton Gößwein † 19.7.2004