Eine Initiative vom Team

Unsere Chronik


2010

Meine erste Aufzeichnung zum Thema finde ich am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2010, wo sich ein kleines Team im Hause DDr. Fitzgerald eingefunden hat und die Idee des Dr. René Chahrour zu einer Ausstellung "40 Jahre Gemeindezusammenlegung" für das folgende Jahr vorstellt. René - oder genauer gesagt - wir Alle haben das Glück, dass Marcel, René's Bruder "gelernter" Historiker ist und auch vorzüglich mit der graphischen Gestaltung und überhaupt der Ausrichtung einer Ausstellung umgehen kann! Mein bescheidener Beitrag war die zur Verfügung Stellung der Sammlungen des Vereins der Freunde Totzenbachs, aber auch meiner privaten "schätze" zum Thema. Bald erweiterten wir das Thema auf "40 Jahre gemeinsam - 80 Jahre Dorfgeschichte", dazu gab es natürlich noch wesentlich mehr Material.
Eine weitere Idee betraf die "Erinnerungsstammtische", wo wir hofften, von den älteren Mitbewohnern interessante Geschichten und auch Bilder zu erhalten. Am 21. November wurde in einer weiteren Sitzung der erste dieser Stammtische für den 16. Jänner geplant.

2011


Und so war es dann auch:

Als eine wahre Fundgrube für wunderbare Diapositive aus den 60er Jahren stellte sich Walter Merheim beim Stammtisch am 27. Februar heraus.

Langsam begannen jetzt auch die Planungsarbeiten für die Ausstellung und wir diskutierten über Form und Umfang eines entsprechenden Kataloges - noch wußten wir nicht, welchen Umfang das alles annehmen würde und dass wir am Ende ein richtiges Buch in der Hand haben würden!

Wunderschön wäre es natürlich, wenn wir die Ausstellung im würdigen Rahmen des Totzenbacher Schlosses aufstellen dürften - wir trauten uns fast nicht zu fragen, aber der Hausherr Mag. Berger war sofort dabei im Team und eröffnete uns noch weitere ungeahnte Möglichkeiten: Er, beziehungsweise seine Firma besaß ein richtiges Ausstellungsequipment, mobilde Bildwände, Spotlampen etc. - und er hatte natürlich auch beste Kontakte zum Druck von Plakaten, Bildtafeln und so weiter! Diese Möglichkeiten und Marcel's geniales Talent - und sein unglaublicher Zeiteinsatz produzierten die Austellungsobjekte und ansprechende Plakate.

Eine Werbekamapgne mit der Regionalzeitung NÖN wurde gestartet:

Endlich war am 26. Oktober - wieder Nationalfeiertag, und genau 1 Jahr nach der Startbesprechung - die Eröffnung

In den 4 Wochen durften wir viele Gäste begrüßen und haben auch interessante Geschichten gehört!

Besonders stolz sind wir auf unseren Ausstellungskatalog, welcher sich zu einem Buch mit 200 Seiten ausgewachsen hatte! Wir konnten auch viele Exemplare verkaufen und haben heute nur mehr eine kleine Restauflage.
Bei Interesse: Wir versenden gerne bei Bestellung zum Preis von € 22.- inkl. Porto

Alle Ausstellungstafeln wurden inzwischen an geeignete Stellen weitergegeben - die allermeisten dekorieren die Wände im Gemeindehaus. An einer virtuellen Ausgabe dieser Ausstellung wird gearbeitet!

2012

gab es dann keine öffentlichen Aktivitäten - das Sammeln, Aufarbeiten, Scannen, Fotografieren etc., auch Interviews mit älteren Personen kostete aber trotzdem einen Menge Freizeit unserer Aktivisten - aber wir wissen diese Zeit sinnvoll angelegt und alle haben Freude daran!

Schon seit Jahren plant die ÖBB den Bahnhof aufzulassen - man muss dringend auch in Kirchstetten die Bahnsteige durch eine Unterführung verbinden und auch barrierefrei machen und dann wird man auch für die Abstellgleise keine Verwendung mehr haben. Geplant ist ein überdachter Wartebereich - ähnlich wie bei anderen Haltestellen - etwas weiter Richtung Böheimkirchen. Ein Abriss des jetzigen Bahnhofes kommt für uns aber nicht in Frage - das ist ja bereits ein historisches Objekt aus der Gründungszeit der "Kaiserin-Elisabeth-Westbahn" und überdies mit Ziegeln vom abgerissenen Osttrakt des Totzenbachet Schlosses erbaut! Es wird in einigen Jahren wahrscheinlich die Möglichkeit eines Ankaufs geben - und sofort war im Obergeschoß die ehemalige Bahnhofsvorstandswohung zu mieten!
Unsere Kulturgemeinde heißt nicht umsonst so - man dachte sofort an unser Archiv und nach einigen Renovierungsarbeiten durften wir mit unseren Memorabilien einziehen! Wir stellten Regale auf und begannen dort eine Arbeit, von der wir sicher wissen, dass sie niemals fertig werden wird!


2013

Am 5. Oktober 2013 gab es beim neuen „Kirchstettener Dorfarchiv“ im Bahnhof einen Tag der offenen Tür. Danke für Ihren Besuch und die interessanten Gespräche! Einige Fotos, Dokumente und teilweise sensationelle Dinge konnten wir übernehmen und wir werden diese Sachen in der nächsten Zeit digitalisieren, in unser Inventarverzeichnis übernehmen und wenn das so gewünscht war, den Besitzern zurückstellen. Wenn auch Sie etwas in Ihrem Besitz haben, das Sie dem Dorfarchiv zur Verfügung stellen wollen, wenden Sie sich bitte an: dorfarchiv@totzenbach.at oder kontaktieren sie das Projektteam „Zeitzeigen“ unter 0699-11692809 oder 02743-8696.



Die Berichte in den Lokalzeitungen:


Tag der offenen Tür im Dorfarchiv Kirchstetten

KIRCHSTETTEN (ame). Das Projektteam „ZeitZeigen“ lud am Samstag alle Interessierten zum Tag der offenen Tür in das neue Dorfarchiv Kirchstetten. Die Besucher hatten dabei die Möglichkeit, in der ehemaligen Wohnung des Bahnhofsvorstandes, zahlreiche historische Schätze, von Fundstücken aus der Römerzeit bis hin zu Kriegskorrespondenz aus der langen Geschichte der Gemeinde zu begutachten. Das Projektteam „ZeitZeigen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Dorfgeschichte zu bewahren und bittet die Dorfbevölkerung dabei um Mithilfe. Alle Gegenstände, die einen Bezug zur Gemeinde haben, sind im neuen Dorfarchiv herzlich willkommen.
10 Bilder:

Kirchstettener Bilderralley 2013

Die Preisträger:
  1. Preis: Frau Elfriede Straßer, Frau Waltraud Straßer - erhielten beim Erinnerungsstammtisch am 16.11. einen Geschenkorb von unserem Nahversorger
  2. Preis: Die Damen Mag. Notburga Gößwein, Mag. Johanna Gößwein und Maria Rollenitz je € 20.- Einkaufsgutschein
  3. Preis: Frau Rudolfine Mündl und Herr Ulrich Welke jeweils € 10.-
Die 3. und 4 Klasse der Volksschule erhalten für ihre fleißige Teilnahme (25 Fragebögen!) von der Volksbank eine Aufbesserung der Klassenkasse.

Danke an alle, die hier mitgemacht haben!